Paypal wächst weiter kräftig - Börsianer erfreut

San Jose (Kalifornien) (APA/dpa) - Der Bezahldienst Paypal hat dank boomender Ausgaben im Internet zu Jahresbeginn gute Geschäfte gemacht. Im ersten Quartal kletterte der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreswert um ein Drittel auf unter dem Strich 511 Millionen Dollar (420 Mio. Euro), wie die ehemalige Ebay-Tochter am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte.

Die Erlöse legten um 24 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Die insgesamt von Paypal abgewickelten Zahlungen stiegen im Jahresvergleich um knapp 32 Prozent auf gut 132 Milliarden Dollar.

Ein besonders starkes Wachstum von 52 Prozent auf etwa 49 Milliarden Dollar wurde bei Zahlungen mit Mobilgeräten wie Smartphones oder Tablets verzeichnet. Auch die vor allem bei jungen Leuten in den USA beliebte Bezahl-App Venmo verbuchte kräftige Zuwächse. Insgesamt fielen die Zahlen deutlich besser aus, als Analysten erwartet hatten. Die Aktie stieg nachbörslich um mehr als vier Prozent. Beim letzten Geschäftsbericht hatte die Nachricht vom nahenden Ende der exklusiven Partnerschaft mit Ebay den Kurs noch kräftig unter Druck gebracht.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver