Paypal schloss drittes Quartal besser ab als erwartet

San Jose (Kalifornien) (APA/AFP) - Der Online-Bezahldienst Paypal hat bessere Quartalszahlen vorgelegt als erwartet und seine Prognose für 2017 nach oben geschraubt. Das US-Unternehmen veröffentliche am Donnerstag einen Gewinn von 380 Mio. Dollar (321 Mio. Euro) für das dritte Quartal, das waren um 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte zwischen Juli und September um 21 Prozent auf 3,24 Mrd. Dollar.

Analysten hatten für das dritte Quartal einen Umsatz von 3,18 Mrd. Dollar erwartet. Im nachbörslichen Handel legte die Aktie des Bezahldienstes wegen der verbesserten Geschäftszahlen zu. Unternehmenschef Dan Schulman sprach von einem der besten Quartale, seit sich Paypal 2015 von seinem Mutterhaus eBay abgespalten hatte.

Paypal hat nach eigenen Angaben derzeit 218 Millionen aktive Kunden, das sei ein Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2016. Der Bezahldienst erhöhte angesichts der Zahlen seine Prognose für das Geschäftsjahr: Derzeit werde mit einer Dividende von 1,86 bis 1,88 Dollar pro Aktie (statt 1,80 bis 1,84 Dollar) gerechnet sowie mit einem Umsatz von bis zu 12,98 Mrd. Dollar. Zuvor war Paypal von bis zu 12,87 Mrd. Dollar ausgegangen.

Paypal ist der große Konkurrent des deutschen Bezahldienstes Paydirekt, der deutlich weniger Kunden hat. Paydirekt war im November 2015 gestartet. Im Gegensatz zu Paypal wird der Zahlungsablauf dabei ohne Zwischenstation direkt zwischen Bank und Händler abgewickelt.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker