PayPal füllt Ebay vor Abspaltung ein letztes Mal die Kassen

Der Internetkonzern Ebay hat ein letztes Mal von seinem Bezahldienst PayPal profitiert und mehr Umsatz erwirtschaftet. Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar, wie der Amazon -Rivale am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn dagegen ging unter dem Strich auf 83 Millionen Dollar zurück.


Ebay trennt sich von PayPal, die Sparte wird am Freitag abgespalten. Vor allem Großaktionär Carl Icahn hatte auf eine Abspaltung des rasant wachsenden Bezahldienstes gedrungen, über den Internetnutzer ihre Online-Einkäufe bezahlen können. Zudem sei das Management damit beauftragt worden, die Firmenkundensparte zu verkaufen, teilte das Unternehmen mit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge ist ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Permira an dem Bereich interessiert. Die Firmenkundensparte ist auf die Entwicklung und den Betrieb von Onlineshops für Unternehmenskunden spezialisiert und wurde von Ebay vor vier Jahren für 2,4 Milliarden Dollar übernommen.

Die Ebay-Aktie legte vorbörslich 3,5 Prozent zu.

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der Autobauer Opel trennt sich von Teilen seines Rüsselsheimer Entwicklungszentrums. Bis zu 2.000 Mitarbeiter sollen zum französischen Entwicklungsdienstleister Segula wechseln, der am Standort einen Technologie-Campus gründen will, wie beide Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Man habe eine strategische Partnerschaft vereinbart.
 

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Opel gibt Teile von Entwicklungszentrum ab

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will ihren Krisen-Betrieb in Deutschland bis 2023 beenden und verlangt dafür milliardenschwere Unterstützung. Zwischen 2019 und 2022 müssten fünf Mrd. Euro zusätzlich investiert werden, heißt es in Konzernunterlagen, die der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlagen.
 

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Deutsche Bahn will bis 2023 wieder flott werden

Luxemburg (APA/dpa) - Preise für Flüge innerhalb der EU dürfen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs nicht in jeder beliebigen Währung angegeben werden. Airlines, die die Preise nicht in Euro ausweisen, müssten zumindest eine Währung wählen, die mit dem angebotenen Flug objektiv in Verbindung stehe, urteilten die Luxemburger Richter am Donnerstag.
 

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EuGH: Flugpreise dürfen nicht in beliebiger Währung angegeben werden