PayPal füllt Ebay vor Abspaltung ein letztes Mal die Kassen

Der Internetkonzern Ebay hat ein letztes Mal von seinem Bezahldienst PayPal profitiert und mehr Umsatz erwirtschaftet. Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar, wie der Amazon -Rivale am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn dagegen ging unter dem Strich auf 83 Millionen Dollar zurück.


Ebay trennt sich von PayPal, die Sparte wird am Freitag abgespalten. Vor allem Großaktionär Carl Icahn hatte auf eine Abspaltung des rasant wachsenden Bezahldienstes gedrungen, über den Internetnutzer ihre Online-Einkäufe bezahlen können. Zudem sei das Management damit beauftragt worden, die Firmenkundensparte zu verkaufen, teilte das Unternehmen mit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge ist ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Permira an dem Bereich interessiert. Die Firmenkundensparte ist auf die Entwicklung und den Betrieb von Onlineshops für Unternehmenskunden spezialisiert und wurde von Ebay vor vier Jahren für 2,4 Milliarden Dollar übernommen.

Die Ebay-Aktie legte vorbörslich 3,5 Prozent zu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro