PayPal füllt Ebay vor Abspaltung ein letztes Mal die Kassen

Der Internetkonzern Ebay hat ein letztes Mal von seinem Bezahldienst PayPal profitiert und mehr Umsatz erwirtschaftet. Die Erlöse stiegen im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar, wie der Amazon -Rivale am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn dagegen ging unter dem Strich auf 83 Millionen Dollar zurück.


Ebay trennt sich von PayPal, die Sparte wird am Freitag abgespalten. Vor allem Großaktionär Carl Icahn hatte auf eine Abspaltung des rasant wachsenden Bezahldienstes gedrungen, über den Internetnutzer ihre Online-Einkäufe bezahlen können. Zudem sei das Management damit beauftragt worden, die Firmenkundensparte zu verkaufen, teilte das Unternehmen mit. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge ist ein Konsortium um die Beteiligungsgesellschaft Permira an dem Bereich interessiert. Die Firmenkundensparte ist auf die Entwicklung und den Betrieb von Onlineshops für Unternehmenskunden spezialisiert und wurde von Ebay vor vier Jahren für 2,4 Milliarden Dollar übernommen.

Die Ebay-Aktie legte vorbörslich 3,5 Prozent zu.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor