Parfümerie-Kette Douglas geht an die Börse

Die deutsche Parfümerie-Kette Douglas geht an die Börse. Der Gang aufs Parkett soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, wie Douglas am Freitag in Hagen mitteilte. Mit mehr als 1.700 Filialen in 19 Ländern sowie Onlineshops in 15 Ländern sei Douglas "bestens positioniert, um vom attraktiven Wachstumspotenzial im Beautymarkt zu profitieren".

Mit dem Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen weiter wachsen. Das Angebot werde aus Anteilen aus dem Besitz der Eigentümer sowie aus neu auszugebenden Aktien bestehen, teilte Douglas weiter mit. Die neuen Aktien sollen demnach aus einer Kapitalerhöhung in Höhe von voraussichtlich 70 Mio. Euro kommen.

Douglas ist Teil der gleichnamigen Holding, zu der unter anderem auch die Thalia-Buchgruppe sowie die AppelrathCüpper-Modehäuser zählen. Die Unternehmensgruppe wird zu 80 Prozent vom US-Investmentfonds Advent und zu 20 Prozent von der Gründerfamilie Kreke gehalten. Die Familie werde auch "in Zukunft als Gesellschafter engagiert bleiben", erklärte Douglas-Chef Henning Kreke am Freitag.

Die Douglas-Gruppe war Ende 2012 aus dem Dax ausgeschieden und konzentrierte sich seither auf das Parfümerie-Geschäft. Andere Unternehmensteile wie der Juwelier Christ und die Süßwarenmarke Hussel wurden verkauft.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur