Parfümerie-Kette Douglas soll verkauft werden

Paris/Berlin/Hagen - Die deutsche Parfümerie-Kette Douglas soll für mehr als drei Milliarden Euro verkauft werden. Die Anteilseigner hätten das Unternehmen auf der Basis einer Bewertung von über drei Milliarden Euro zum Verkauf angeboten, teilte Douglas-Chefin Isabelle Parize am Donnerstag in Paris mit.

Sowohl der US-Investmentfonds Advent als auch die Gründungsfamilie Kreke "wollen aussteigen", voraussichtlich noch vor dem Sommer. Im Gespräch seien "mehrere Optionen", darunter auch ein Börsengang.

Zu der 1910 in Hamburg gegründeten Parfümerie-Kette gehören 1.800 Filialen in 19 Ländern. Sie ist Teil der Douglas-Holding, zu der unter anderem auch die Thalia-Buchgruppe sowie die AppelrathCüpper-Modehäuser zählen. Die Unternehmensgruppe wird zu 80 Prozent von Advent und zu 20 Prozent von der Gründerfamilie Kreke gehalten. Sie hatte zuletzt einen Jahresumsatz von über drei Milliarden Euro.

Weder Advent noch die Douglas-Gruppe wollten die Äußerungen von Parize offiziell kommentieren. Aus informierten Kreisen verlautete jedoch, dass die Eigentümer über einen Verkauf nachdächten. Die Überlegungen gingen in Richtung eines Börsengangs, voraussichtlich im zweiten Halbjahr.

Die Douglas-Gruppe war Ende 2012 aus dem Dax ausgeschieden und konzentrierte sich seither auf das Parfümerie-Geschäft. Andere Unternehmensteile wie der Juwelier Christ und die Süßwarenmarke Hussel wurden verkauft.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Standfestigkeit der EU bei den Brexit-Verhandlungen gefordert. "Wir wollen ein geordnetes Verlassen Großbritanniens, aber nicht um jeden Preis. Wir dürfen uns den Binnenmarkt nicht zerstören lassen", sagte die Kanzlerin am Montag auf dem Unternehmertag des Außenhandelsverbands BGA in Berlin.
 

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Brexit - Merkel: "Dürfen uns Binnenmarkt nicht zerstören lassen"

Wien (APA/Reuters) - Der Finanzinvestor Advent bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang oder Verkauf der Wiener Addiko Bank vor, die aus der zusammengebrochenen Krisenbank Hypo Alpe Adria hervorgegangen ist. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Citi sollen Advent bei dem Prozess beraten, sagten mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Finanzinvestor Advent bereitet Ausstieg bei Addiko Bank vor

Berlin/Rüsselsheim (APA/dpa) - Autohersteller wie VW mussten wegen unzulässiger Abgastechnikmanipulation bereits Diesel-Fahrzeuge zurückrufen - verpflichtend. Im Abgasskandal gerät nun auch Opel zunehmend in Visier der Behörden und immer stärker unter Druck. Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) will für den Autobauer einen Rückruf von rund 100.000 Diesel-Fahrzeugen anordnen.
 

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Deutschland - Rückruf für 100.000 Opel-Diesel "steht kurz bevor"