Parallel-Panne bei dutzenden Internetseiten in den USA

Wenn die Cloud nichts mehr abregnet, bleiben Smartphone, Tablet und Fernsehschirm dunkel. Unternehmen wie Netflix, BBC und Uber, aber auch Chase Bank hatten massive Probleme und waren Offline.

San Francisco. Bei mehreren US-Internetangeboten wie dem Streamingdienst Netflix, dem Fahrdienstvermittler Uber oder dem britischen Rundfunksender BBC hat es am Donnerstag in einigen Regionen der USA Störungen gegeben. Sie wurden in den meisten Fällen schnell behoben; unklar blieb zunächst die Ursache. Möglich ist, dass alle betroffenen Anbieter den selben Cloud-Dienst nutzen.

Ein Sprecher von Netflix in den USA sagte, Grund für die Störungen vor allem in den USA seien technische Probleme mit dem Cloud-Dienst UltraDNS. Der Anbieter Neustar räumte wenig später Probleme ein und sicherte schnelle Abhilfe zu. Es handle sich nicht um einen Cyber-Angriff, betonte das Unternehmen.

Laut der Seite Currently.down dauerte die Störung etwa bei Netflix rund eineinhalb Stunden. Auch in Deutschland berichteten Netflix-Kunden der "netzwelt" am Donnerstagabend von einer Störung. Currently.down berichtete von zahlreichen Seiten, die am Donnerstag mit Pannen zu kämpfen hatten, darunter Uber, der Online-Trader Ameritrade, das Wirtschaftsmagazin "Economist" oder die Chase Bank. Cloud Anbieter stellen Unternehmen Software oder Speicherplatz in der Datenwolke, der Cloud, bereit, so dass sie die Daten nicht auf eigenen Rechnern installieren müssen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne