Parallel-Panne bei dutzenden Internetseiten in den USA

Wenn die Cloud nichts mehr abregnet, bleiben Smartphone, Tablet und Fernsehschirm dunkel. Unternehmen wie Netflix, BBC und Uber, aber auch Chase Bank hatten massive Probleme und waren Offline.

San Francisco. Bei mehreren US-Internetangeboten wie dem Streamingdienst Netflix, dem Fahrdienstvermittler Uber oder dem britischen Rundfunksender BBC hat es am Donnerstag in einigen Regionen der USA Störungen gegeben. Sie wurden in den meisten Fällen schnell behoben; unklar blieb zunächst die Ursache. Möglich ist, dass alle betroffenen Anbieter den selben Cloud-Dienst nutzen.

Ein Sprecher von Netflix in den USA sagte, Grund für die Störungen vor allem in den USA seien technische Probleme mit dem Cloud-Dienst UltraDNS. Der Anbieter Neustar räumte wenig später Probleme ein und sicherte schnelle Abhilfe zu. Es handle sich nicht um einen Cyber-Angriff, betonte das Unternehmen.

Laut der Seite Currently.down dauerte die Störung etwa bei Netflix rund eineinhalb Stunden. Auch in Deutschland berichteten Netflix-Kunden der "netzwelt" am Donnerstagabend von einer Störung. Currently.down berichtete von zahlreichen Seiten, die am Donnerstag mit Pannen zu kämpfen hatten, darunter Uber, der Online-Trader Ameritrade, das Wirtschaftsmagazin "Economist" oder die Chase Bank. Cloud Anbieter stellen Unternehmen Software oder Speicherplatz in der Datenwolke, der Cloud, bereit, so dass sie die Daten nicht auf eigenen Rechnern installieren müssen.

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs