"Paradise Papers" - Queen-Verwalter: Investments "geprüft und legal"

London (APA/dpa) - Investitionen in Steueroasen mit Geld der Queen waren den zuständigen Vermögensverwaltern zufolge "geprüft und legal". Das teilte das Herzogtum von Lancaster am Montag mit, das Teile des Privatvermögens der britischen Königin Elizabeth II. verwaltet. "Wir haben eine Reihe von Investitionen getätigt, ein paar davon in ausländische Fonds", hieß es in der Mitteilung.

Das Herzogtum reagierte damit auf Berichte mehrerer Medien, unter anderem der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) und in Österreich von ORF und "Falter", denen Millionen von Daten aus Steuerparadiesen zugespielt worden waren. Den "Paradise Papers" zufolge soll Geld der Queen über einen Investmentfonds auf den Kaimaninseln in einer Kaufhauskette angelegt worden sein, die bei Ratenzahlungen Wucherzinsen verlangt habe.

Die britische Opposition forderte eine öffentliche Untersuchung zu den Erkenntnissen aus den Dokumenten. "Die schockierenden Enthüllungen aus den "Paradise Papers" über erneut weitverbreitete Steuervermeidung und Steuerflucht in industriellem Ausmaß muss zu entschiedenem Handeln und echtem Wandel führen", sagte Labour-Chef Jeremy Corbyn am Montag.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

Newsticker

Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

Newsticker

Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

Newsticker

Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los