Paradise Papers - Börsianer strafen Wirecard ab

Aschheim (APA/Reuters/dpa-AFX) - Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard ist an der Börse am Mittwoch abgestürzt. Vorbörslich gab es zweistellige Kursverluste, am Vormittag waren es zeitweise rund 7 Prozent. Der Zahlungsdienstleister wehrt sich gegen Vorwürfe, er verstoße gegen die Glücksspielgesetze in Deutschland.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Mittwoch, Institute wie die Wirecard Bank führten Konten für Glücksspiel-Anbieter außerhalb Deutschlands, über die auch Auszahlungen an Spieler abgewickelt würden. Das verstoße nach Auffassung des niedersächsischen Innenministeriums und mehrerer Juristen gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag.

Eine Wirecard-Sprecherin sagte am Mittwoch, das Unternehmen weise die Darstellung in dem Bericht zurück: "Wir sehen das sehr entspannt. Wir verhalten uns in jeder Hinsicht rechtskonform."

Der Datensatz der "Paradise Papers" hat den Blick der Weltöffentlichkeit einmal mehr auf fragwürdige Steuerpraktiken wohlhabender Personen und globaler Konzerne gelenkt - und auf Finanzfirmen in deren Umfeld.

Memphis (Tennessee) (APA/Reuters) - US-Präsident Donald Trump hat nach der Kritik an dem von ihm benannten Führungspersonal der Notenbank Widerspruch aus den Reihen der Währungshüter geerntet. Trump hatte die Zentralbank Fed für verrückt erklärt und die von ihm getroffene Personalauswahl als "nicht so glücklich" bezeichnet.
 

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Trumps scharfe Kritik an Währungshütern löst Widerspruch bei Fed aus

Stuttgart (APA/dpa) - Der deutsche Autobauer Porsche braucht mehr Personal für den Bau seiner Elektroautos. Für die Serienfertigung des Mission E Cross Turismo will der Sportwagenhersteller noch einmal 300 Stellen am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen schaffen, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Donnerstag in Nürtingen beim Branchengipfel der Hochschule für Automobilwirtschaft ankündigte.
 

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Porsche stellt noch mehr Mitarbeiter für E-Auto-Produktion ein

Riad (APA/dpa) - Zu seiner großen Investmentkonferenz in Riad wollte Saudi-Arabien kommende Woche die Größen der Finanzwelt und Eliten der internationalen Wirtschaft in die Ölmonarchie locken. Doch das Verschwinden und die mutmaßliche Tötung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi hat einen dunklen Schatten auf die aufwendig inszenierte Veranstaltung geworfen.
 

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"Future Investment Initiative" - Riads Plattform für Geldgeber