Paradise Papers - Börsianer strafen Wirecard ab

Aschheim (APA/Reuters/dpa-AFX) - Der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard ist an der Börse am Mittwoch abgestürzt. Vorbörslich gab es zweistellige Kursverluste, am Vormittag waren es zeitweise rund 7 Prozent. Der Zahlungsdienstleister wehrt sich gegen Vorwürfe, er verstoße gegen die Glücksspielgesetze in Deutschland.

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete am Mittwoch, Institute wie die Wirecard Bank führten Konten für Glücksspiel-Anbieter außerhalb Deutschlands, über die auch Auszahlungen an Spieler abgewickelt würden. Das verstoße nach Auffassung des niedersächsischen Innenministeriums und mehrerer Juristen gegen den Glücksspiel-Staatsvertrag.

Eine Wirecard-Sprecherin sagte am Mittwoch, das Unternehmen weise die Darstellung in dem Bericht zurück: "Wir sehen das sehr entspannt. Wir verhalten uns in jeder Hinsicht rechtskonform."

Der Datensatz der "Paradise Papers" hat den Blick der Weltöffentlichkeit einmal mehr auf fragwürdige Steuerpraktiken wohlhabender Personen und globaler Konzerne gelenkt - und auf Finanzfirmen in deren Umfeld.

Wer sich zu oft über Lärm aufregt, kann vor Gericht den kürzeren ziehen.

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