Papst warnt vor Tyrannei des Wirtschaftssystems

Der Papst hat in einem Interview mit dem mexikanischen Fernsehen zwei Jahre nach seinem Pontifikatsbeginn seine Kritik am Wirtschaftssystem bekräftigt. "Die Migration hat heutzutage sehr viel mit dem Hunger, mit dem Mangel an Arbeitsplätzen zu tun, mit dieser Tyrannei eines Wirtschaftssystems, das den Geldgott im Mittelpunkt hat", so der Papst im Interview mit "Televisa".

"Mich freut es, dass Europa seine Migrationspolitik überdenkt. Italien war sehr großzügig, und das will ich aussprechen", sagte der Papst. Er lobte, dass Europa sich intensiv mit der Flüchtlingsproblematik befasse. Heutzutage sei die Emigration ein Resultat des Hungers, der Suche nach neuen Grenzen. "Dasselbe geschieht in Afrika mit all diesen Menschen, die das Mittelmeer überfahren; sie kommen aus Ländern, die schwierige Momente durchmachen, sei es wegen des Hungers, sei es wegen der Kriege", sagte der Heilige Vater.

Der Papst warnte auch vor dem Problem des Drogenhandels in Mexiko. Drogenhändler seien "Botschafter des Todes". "Ich glaube, dass alle dort sich sehr einsetzen sollten, um das auf irgendeine Weise zu lösen. Ich weiß, dass es sehr schwierig ist, einen Drogenhändler anzuzeigen, denn man setzt dabei sein Leben aufs Spiel, das ist eine Art Martyrium. Es ist hart, aber ich glaube, alle müssen wir in solchen Situationen - ob in Mexiko oder nicht - den Kopf hinhalten", so der Pontifex.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz