Papierindustrie 2014 stabil - Warnung vor Holzmangel durch Biomasse

Die Papierindustrie blickt auf ein stabiles Jahr 2014 zurück und warnt vor einem Holzmangel aufgrund der intensiven Holznutzung für die Biomasseproduktion. Die Papierproduktion legte um 0,6 Prozent auf 4,9 Millionen Tonnen zu, wobei es bei Spezialpapieren ein Plus von 2,4 Prozent und bei grafischen Papieren von 0,5 sowie bei Verpackungspapieren von 0,4 Prozent gab.

Der Umsatz war mit minus 1,8 Prozent leicht rückgängig und lag bei 3,8 Mrd. Euro, teilte die Austropapier (Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie) am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Austropapier-Präsident Alfred Heinzel zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden, gleichzeitig bereitet ihm die verstärkte Verwendung von Holz für Biomasse-Kraftwerke und die Pelletserzeugung Kopfzerbrechen. Bereits seit Längerem appelliert die Papierindustrie unter dem Motto "Veredeln statt Verbrennen" dafür, Holz zuerst zu Produkten wie Papier zu verarbeiten, und erst nachfolgend thermisch zu verwerten.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne