Papiererzeuger Smurfit Kappa 2015 mit Rekord-Gewinn

Der Wellpappe-Rohpapiererzeuger Smurfit Kappa Nettingsdorf in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) hat 2015 seinen Gewinn auf 62 Millionen Euro verdoppelt, der Umsatz stieg um 20 Millionen auf 249 Millionen Euro. Damit wurde das beste Jahr in der 165-jährigen Firmengeschichte erzielt.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war für die Nettingsdorfer Papierfabrik ein außerordentlich erfolgreiches Jahr. 2015 stand nicht nur im Zeichen von mehreren sehr positiven Rekorden, es geht auch als bisher bestes Jahr in die 165-jährige Unternehmensgeschichte des 1851 gegründeten regionalen Leitbetriebs ein.

„Wir sind stolz auf das bisher Erreichte und speziell auf unsere aktuellen Rekorde. Unsere Bestleistungen mit der bisher höchsten Papierproduktion, Verkaufsmenge und Zellstoffproduktion und dem niedrigsten Energieverbrauch tragen unserem ständigen Bemühen, kontinuierlich besser zu werden, Rechnung. Mein Dank gilt jedem einzelnen unserer 360 Mitarbeiter, auch unseren 19 Lehrlingen“, sagt Reinhard Reiter/CEO.

Sowohl in der Produktion als auch bei der Verkaufsmenge konnten die gesetzten Budgetziele deutlich überschritten werden. Mit knapp 460.000 Tonnen Papier (exakt: 459.641 Tonnen) wurde der bisherige Rekord aus 2013 mit 438.522 Tonnen eindrucksvoll „getoppt“. Dies gilt parallel für die verkaufte Papiermenge. Die bisher höchste Tagesproduktion des umweltfreundlichen Wellpapperohpapiers konnte im Februar und im Juni mit jeweils 1.312 Tonnen erreicht werden. Auch bei der Zellstoffproduktion wurde der bisher beste Wert und damit ein weiterer Rekord, 261.491 Tonnen (zum Vergleich der bisherige Rekord aus 2008: 250.924 Tonnen) eingefahren.

„Dass unsere Anlagen bestmöglich gewartet und die Projekte gut umgesetzt wurden, widerspiegelt sich auch im bisher niedrigsten spezifischen Energieverbrauch seit unserer Unternehmensgründung 1851. Damit ist es uns gelungen, erneut einen positiven Beitrag zu den Themen Umweltschutz, Energieeffizienz und CO2-Ausstoß zu leisten – und das bei unserer bisher höchsten erzeugten Papiermenge.“, sagt Reinhard Reiter/CEO Smurfit Kappa Nettingsdorf. Zahlreiche Audits und Behördenverfahren haben dem erfolgreichen Papiererzeuger auch für 2015 eine ausgezeichnete, die Anforderungen meist übertreffende, gute Arbeitsweise bestätigt.

Mit dem im Vorjahr gestarteten konzernweiten Projekt My Voice (= Meine Stimme) setzen die Nettingsdorfer ganz aktuell starke Akzente in Richtung Verbesserung des Mitarbeiterengagements. Die auf den Ergebnissen einer internationalen Befragung aller 45.000 Smurfit Kappa-Mitarbeiter von rund 370 Standorten in 45 Ländern basierende Kampagne stellt die weitere Verbesserung des Mitarbeiterengagements mit dem Ziel in den Mittelpunkt, durch zufriedene engagierte Mitarbeiter in allen Prozessen auch weiterhin kontinuierlich immer besser zu werden. Beim erfolgreichen Wellpapperohpapiererzeuger Smurfit Kappa Nettingsdorf zeichnet das Junior Management Team gemeinsam mit dem (Senior-) Managementteam rund um Reinhard Reiter für My Voice verantwortlich. Mit einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen sollen vor allem Informationsflüsse und Kommunikation verbessert und noch direkter möglich sein. Auch beim Thema KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) wird stark angesetzt. Fest steht, dass Nettingsdorf auch weiterhin intensiv daran arbeiten wird und nicht nachlässt, als eines der führenden regionalen Leitunternehmen seinen internationalen Spitzenplatz bestmöglich weiter zu entwickeln.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig