PaperNet-Insolvenz - Europapier fixiert Kauf der Werbetechnik-Sparte

Die Europapier CE hat den im Juni 2015 angekündigten Erwerb der Werbetechnik-Sparte des insolventen Wiener Neustädter Werbetechnik- und Papiergroßhändlers PaperNet abgeschlossen. Europapier übernimmt per 24. Juli 2015 die Geschäftseinheit Werbetechnik sowie weitere verbleibende Vermögenswerte der PaperNet, teilte das Unternehmen am Dienstag in einer Aussendung mit.

Werbetechnik-Kunden werden nun von der Europapier CE betreut, 17 Mitarbeiter rund um den Geschäftsbereichsleiter Michael Hicker werden dafür übernommen. Wie bereits angekündigt stellt PaperNet die Papier-Vertriebstätigkeit ein. Europapier CE ist ein Tochterunternehmen der Heinzel Group.

Über das Vermögen der PaperNet war am 30. April ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. 74 Dienstnehmer waren von der Insolvenz betroffen. Das 1950 gegründete Unternehmen ist die österreichische Tochter des internationalen PaperlinX-Konzerns und beschäftigt sich mit dem Handel von Papier und Druck. Als Insolvenzursachen wurden wirtschaftliche Schwierigkeiten der Holdingmutter genannt. Den Gläubigern wurde eine 20-prozentige Quote zahlbar binnen zwei Jahren angeboten.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro