Panama will Steuerdaten spätestens ab 2018 austauschen

Panama will seinen Ruf als Steueroase abstreifen und sich spätestens ab 2018 am internationalen Austausch von Steuerdaten beteiligen. Das kündigte Präsident Juan Carlos Varela am Dienstag in Tokio an: "Um einen Missbrauch unseres Steuersystems zu verhindern, wollen wir mit anderen Staaten kooperieren und die Transparenz erhöhen."

Zudem sagte Varela der japanischen Zeitung "Nikkei", Experten der Industrieländerorganisation OECD würden diese Woche nach Panama reisen, um technische Details zu klären. Der maßgeblich von der Bundesregierung vorangetriebene Austausch von Steuerdaten soll im kommenden Jahr beginnen. Daran wollen sich nach bisherigem Stand knapp 100 Staaten beteiligen.

Die Veröffentlichung Hunderttausender Dokumente aus einer panamaischen Anwaltskanzlei durch ein internationalen Recherche-Netzwerk hat ein Schlaglicht auf Panamas Steuersystem geworfen. Weltweit hatten dort Politiker, Reiche und Prominente anonyme Briefkastenfirmen gegründet. Im Raum steht der Verdacht von Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Varela sagte außerdem verschiedenen japanischen Medien, seine Regierung werde binnen sechs Monaten einen Rat aus panamaischen und ausländischen Experten bilden, um das Finanzsystem transparenter zu machen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte