Panama Papers - Staatsanwaltschaft in Panama leitete Ermittlungen ein

Panama Papers - Staatsanwaltschaft in Panama leitete Ermittlungen ein

Panama-Stadt - Nach den Enthüllungen in den Medien international über in Panama gegründete Briefkastenfirmen hat die Staatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes Ermittlungen zu den Vorwürfen eingeleitet. "Nachdem Informationen zu den sogenannten 'Panama Papers' publik geworden sind, gibt die Staatsanwaltschaft den Beginn entsprechender Ermittlungen bekannt", teilte die Behörde am Sonntag mit.

Aus den unter anderem von der "Süddeutschen Zeitung" und in Österreich von ORF und "Falter" ausgewerteten Dokumenten einer offensichtlich gehackten Anwaltskanzlei in Panama soll hervorgehen, dass zahlreiche Politiker, Sportler und Prominente ihr Geld in Offshore-Firmen geparkt haben. Der Präsident von Panama, Juan Carlos Varela, sagte die volle Kooperation seines Landes bei der Aufklärung des Falls zu.

Das Nutzen einer Briefkastenfirma oder Offshore-Geschäfte sind laut Experten nicht illegal. Es müsse im Einzelfall geprüft werden, ob kriminelle Handlungen dahinter stünden. Wenn die Konstruktionen per se nicht illegal seien, zeige sich aber doch, dass "die völlige Anonymisierung von Geldgeschäft von Kriminellen gebraucht wird für ihre Geschäfte.

Das lädt zu Missbrauch geradezu ein", sagte Georg Mascolo, Leiter des Recherchenetzwerks NDR, WDR, "Süddeutsche Zeitung", am Sonntagabend im Gespräch mit der "ZiB2" des ORF-Fernsehens.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit