Panama Papers - Staatsanwaltschaft in Panama leitete Ermittlungen ein

Panama Papers - Staatsanwaltschaft in Panama leitete Ermittlungen ein

Panama-Stadt - Nach den Enthüllungen in den Medien international über in Panama gegründete Briefkastenfirmen hat die Staatsanwaltschaft des mittelamerikanischen Landes Ermittlungen zu den Vorwürfen eingeleitet. "Nachdem Informationen zu den sogenannten 'Panama Papers' publik geworden sind, gibt die Staatsanwaltschaft den Beginn entsprechender Ermittlungen bekannt", teilte die Behörde am Sonntag mit.

Aus den unter anderem von der "Süddeutschen Zeitung" und in Österreich von ORF und "Falter" ausgewerteten Dokumenten einer offensichtlich gehackten Anwaltskanzlei in Panama soll hervorgehen, dass zahlreiche Politiker, Sportler und Prominente ihr Geld in Offshore-Firmen geparkt haben. Der Präsident von Panama, Juan Carlos Varela, sagte die volle Kooperation seines Landes bei der Aufklärung des Falls zu.

Das Nutzen einer Briefkastenfirma oder Offshore-Geschäfte sind laut Experten nicht illegal. Es müsse im Einzelfall geprüft werden, ob kriminelle Handlungen dahinter stünden. Wenn die Konstruktionen per se nicht illegal seien, zeige sich aber doch, dass "die völlige Anonymisierung von Geldgeschäft von Kriminellen gebraucht wird für ihre Geschäfte.

Das lädt zu Missbrauch geradezu ein", sagte Georg Mascolo, Leiter des Recherchenetzwerks NDR, WDR, "Süddeutsche Zeitung", am Sonntagabend im Gespräch mit der "ZiB2" des ORF-Fernsehens.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

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Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

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Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

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OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK