Panama Papers- Schweizer Finma fordert Kampf gegen Geldwäsche

Panama Papers- Schweizer Finma fordert Kampf gegen Geldwäsche

Bern - Nach den Enthüllungen über Hunderttausende Briefkastenfirmen in Panama fordert die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma von den Banken eine konsequentere Bekämpfung der Geldwäsche.

"Banken müssen vermehrt Meldung erstatten, sobald sie konkrete Verdachtsmomente haben, nicht erst, wenn die Medien die Skandale bereits öffentlich gemacht haben", sagte Finma-Direktor Mark Branson am Donnerstag auf der Jahresmedienkonferenz der Behörde in Bern laut Redetext.
Viele Schweizer Vermögensverwalter würden auf der Suche nach Neugeschäft verstärkt Gelder aus Schwellenländern annehmen und seien daher höheren Risiken ausgesetzt, erklärte Branson. In die Korruptionsskandale um den brasilianischen Energiekonzern Petrobras und den malaysischen Staatsfonds 1MDB seien mehrere Schweizer Banken involviert. "Die Finma hat im Zusammenhang mit diesen Fällen bei über 20 Banken Abklärungen vorgenommen und führt derzeit in sieben Fällen Verfahren gegen Beaufsichtigte", sagte Branson. In den Skandal um 1MDB ist unter anderen der Vermögensverwalter BSI involviert.

Wien/Klagenfurt (APA) - Der Bund dürfte bei der Heta, der Abbaugesellschaft der Kärntner Hypo Alpe Adria, seine gesamten Vorfinanzierungen von über 9 Mrd. Euro zurückbekommen. "Es gibt Indikatoren, dass der Bund das, was er im Rahmen der Abwicklung in die Hand genommen hat, zum größten Teil und vielleicht auch alles zurückkriegen wird", sagte Heta-Finanzvorstand Arnold Schiefer am Freitag beim Pressegespräch in Wien.
 

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Heta - Bund dürfte gesamte Vorfinanzierungen zurückbekommen

Berlin (APA/dpa) - Thomas Winkelmann bleibt doch noch länger Air-Berlin-Chef. Insolvenzverwalter und Gläubigervertreter haben beschlossen, den 58-Jährigen auf unabsehbare Zeit weiter zu beschäftigen, wie das "Manager Magazin" berichtete. Winkelmann werde die Insolvenzverwaltung unterstützen, bestätigte ein Sprecher von Insolvenzverwalter Lucas Flöther am Freitag.
 

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Air-Berlin-Chef Winkelmann bleibt vorerst im Amt

London (APA/Reuters) - Der Streit über die künftige Grenze zwischen Irland und Nordirland bremst die Verhandlungen über den EU-Austritt Großbritanniens. Die Regierung in London erklärte am Freitag, man werde Nordirlands Platz im britischen Binnenmarkt verteidigen.
 

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Brexit-Verhandlungen hängen wegen irischer Grenze fest