Panama Papers- Schweizer Finma fordert Kampf gegen Geldwäsche

Panama Papers- Schweizer Finma fordert Kampf gegen Geldwäsche

Bern - Nach den Enthüllungen über Hunderttausende Briefkastenfirmen in Panama fordert die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma von den Banken eine konsequentere Bekämpfung der Geldwäsche.

"Banken müssen vermehrt Meldung erstatten, sobald sie konkrete Verdachtsmomente haben, nicht erst, wenn die Medien die Skandale bereits öffentlich gemacht haben", sagte Finma-Direktor Mark Branson am Donnerstag auf der Jahresmedienkonferenz der Behörde in Bern laut Redetext.
Viele Schweizer Vermögensverwalter würden auf der Suche nach Neugeschäft verstärkt Gelder aus Schwellenländern annehmen und seien daher höheren Risiken ausgesetzt, erklärte Branson. In die Korruptionsskandale um den brasilianischen Energiekonzern Petrobras und den malaysischen Staatsfonds 1MDB seien mehrere Schweizer Banken involviert. "Die Finma hat im Zusammenhang mit diesen Fällen bei über 20 Banken Abklärungen vorgenommen und führt derzeit in sieben Fällen Verfahren gegen Beaufsichtigte", sagte Branson. In den Skandal um 1MDB ist unter anderen der Vermögensverwalter BSI involviert.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch