Panama-Papers - Schäuble: Kehrtwende Panamas nicht überbewerten

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Kehrtwende Panamas in der Steuer- und Finanzpolitik begrüßt, zugleich aber vor überzogenen Erwartungen gewarnt. Die Ankündigung Panamas, beim automatischen Informationsaustausch zu Steuerfragen mitzumachen, sei sehr schön.

"Das will ich aber nicht überbewerten", sagte Schäuble am Freitag in Washington am Rande der Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Dies zeige aber, dass der Ansatz richtig sei.

Von der Initiative Deutschlands und vier weiterer großer EU-Länder, mit dem Austausch von Daten aus Firmenregistern so rasch wie möglich zu beginnen, verspricht sich Schäuble mehr Druck auf andere Staaten. "Hundertprozentig lösen wird man das nicht." Die Akteure ließen sich auch künftig etwas einfallen, sagte Schäuble: "Aber wir werden den Spielraum verringern."

Schäuble und die Finanzminister hatten zuvor in Washington mit seinen Kollegen aus Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien vereinbart, in einem Pilotprojekt mit dem automatischen Austausch von Daten über die "wirtschaftlich Begünstigten" von Unternehmen so schnell wie möglich zu beginnen. So soll rasch die Transparenz auch anonymer Briefkastenfirmen erhöht werden.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Aussicht auf eine technische Neuerung bei Bitcoin hat den Preis der Kryptowährung am Freitag auf ein neues Rekordhoch getrieben. Die von Computern geschaffene Devise verteuerte sich an der Handelsplattform Bitpoint zeitweise um mehr als zehn Prozent auf 8.040 Dollar (6.830,35 Euro). Anfang des Jahres kostete ein Bitcoin noch rund 1.000 Dollar.
 

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Bitcoin stieg über 8.000 Dollar - Neues Rekordhoch

Wien/Warschau (APA) - Die börsennotierte Raiffeisen Bank International (RBI) denkt nun wieder an einen Verkauf der Mehrheit ihrer polnischen Tochterbank Polbank (Raiffeisen Bank Polska). Dies teilte der österreichische Konzern am Freitag mit.
 

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RBI prüft Mehrheitsverkauf von Polen-Bank - Ohne Fremdwährungskredite

Wien/Dornbirn (APA) - Beim börsennotierten Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel tagt heute der Aufsichtsrat. Im Vorfeld hatte eine Umsatz- und Gewinnwarnung - u.a. wegen gehäufter Projektverschiebungen in Großbritannien - für einen zweistelligen Kurssturz der Aktie gesorgt. Zudem wies ein Medien zugespielter Brief von Managern auf einen offenkundigen Machtkampf zwischen Managern und Eigentümerfamilie hin.
 

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Rumoren bei Zumtobel - Aufsichtsrat tagt