"Panama Papers" - Rotes Kreuz schließt jede Beteiligung aus

"Panama Papers" - Rotes Kreuz schließt jede Beteiligung aus

Wien - Das Österreichische Rote Kreuz weist darauf hin, mit dem durch die "Panama Papers" bekannt gewordenen Missbrauch des Namens der internationalen Hilfsorganisation im Zusammenhang mit Briefkastenfirmen nichts zu tun zu haben. Um das klarzustellen, sei das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Zug, sagte Österreich-Generalsekretär Werner Kerschbaum am Rande einer Pressekonferenz in Wien.

Er wisse "sehr wenig" über die Causa, meinte Kerschbaum. Klar sei aber, dass all dies nicht auf Initiative des Roten Kreuzes passiert sei. Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca habe ohne Wissen des Roten Kreuzes das Logo und den Namen der Organisation verwendet, um Investoren ihre Investitionen aus humanitärer Sicht schmackhaft zu machen. "Aber da ist keinerlei Initiative vom Roten Kreuz ausgegangen."

Für das Rote Kreuz bedeute dies einen gewissen Imageschaden. "Wir werden auch entsprechende Maßnahmen ergreifen." Es sei das IKRK in Genf angehalten und auch schon dabei, Kontakte aufzunehmen und klarzustellen, dass es bei den Scheinfirmen keinerlei Beteiligung des Roten Kreuzes gegeben habe und dass die entsprechenden Handlungen ohne dessen Wissen gesetzt wurden, so Kerschbaum.

Nach Informationen mehrerer Medien soll die Kanzlei Mossack Fonseca den guten Ruf von Hilfsorganisationen missbraucht haben, um die wahren Besitzer von Briefkastenfirmen zu verschleiern. Den Berichten zufolge gründete sie mindestens zwei eigene Stiftungen, die zum Schein das IKRK unterstützen - ohne dass die Hilfsorganisation darüber informiert war. Die Kanzlei nutzte dabei ein Schlupfloch im Gesellschaftsrecht Panamas, wonach Begünstigte von Stiftungen ohne deren Wissen eingesetzt werden dürfen.

Wien (APA) - 2017 haben die Lebensmittelaufsichtsbehörden 28.026 Proben untersucht. Bei 82,5 Prozent davon gab es keinen Grund zur Beanstandung. Das entspricht einer Verschlechterung im Vergleich zu den 83,1 Prozent von 26.844 Proben im Vorjahr. 117 Proben wurden als gesundheitsschädlich beurteilt, 2016 waren es 145. Das geht aus dem Lebensmittelsicherheitsbericht 2017 des Gesundheitsministeriums hervor.
 

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Lebensmittelsicherheitsbericht 2017: Mehr Beanstandungen als 2016

London (APA/dpa) - Arbeitnehmer aus EU-Staaten müssen womöglich in Zukunft hohe Hürden bei einer Einwanderung nach Großbritannien überwinden. Sie sollten nach dem Brexit denselben Einwanderungsregeln unterliegen wie Migranten von außerhalb der Europäischen Union, empfahl eine von der britischen Regierung in Auftrag gegebene Studie. Experten stellten die Ergebnisse am Dienstag in London vor.
 

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Experten raten London zu harter Linie gegen EU-Migranten nach Brexit

Ratingen/Hongkong (APA/dpa) - Der Modekonzern Esprit will wegen tiefroter Zahlen seine Kosten deutlich senken. Im zurückliegenden Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni endete, hatte das Unternehmen mit Firmensitz im deutschen Ratingen und Börsennotierung in Hongkong einen Nettoverlust von rund 2,5 Milliarden Hongkong Dollar (rund 270 Mio Euro) angehäuft, wie das Unternehmen am Dienstag in Hongkong mitteilte.
 

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Rote Zahlen - Modekonzern Esprit will Kosten senken