"Panama Papers" - Rotes Kreuz schließt jede Beteiligung aus

"Panama Papers" - Rotes Kreuz schließt jede Beteiligung aus

Wien - Das Österreichische Rote Kreuz weist darauf hin, mit dem durch die "Panama Papers" bekannt gewordenen Missbrauch des Namens der internationalen Hilfsorganisation im Zusammenhang mit Briefkastenfirmen nichts zu tun zu haben. Um das klarzustellen, sei das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) am Zug, sagte Österreich-Generalsekretär Werner Kerschbaum am Rande einer Pressekonferenz in Wien.

Er wisse "sehr wenig" über die Causa, meinte Kerschbaum. Klar sei aber, dass all dies nicht auf Initiative des Roten Kreuzes passiert sei. Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca habe ohne Wissen des Roten Kreuzes das Logo und den Namen der Organisation verwendet, um Investoren ihre Investitionen aus humanitärer Sicht schmackhaft zu machen. "Aber da ist keinerlei Initiative vom Roten Kreuz ausgegangen."

Für das Rote Kreuz bedeute dies einen gewissen Imageschaden. "Wir werden auch entsprechende Maßnahmen ergreifen." Es sei das IKRK in Genf angehalten und auch schon dabei, Kontakte aufzunehmen und klarzustellen, dass es bei den Scheinfirmen keinerlei Beteiligung des Roten Kreuzes gegeben habe und dass die entsprechenden Handlungen ohne dessen Wissen gesetzt wurden, so Kerschbaum.

Nach Informationen mehrerer Medien soll die Kanzlei Mossack Fonseca den guten Ruf von Hilfsorganisationen missbraucht haben, um die wahren Besitzer von Briefkastenfirmen zu verschleiern. Den Berichten zufolge gründete sie mindestens zwei eigene Stiftungen, die zum Schein das IKRK unterstützen - ohne dass die Hilfsorganisation darüber informiert war. Die Kanzlei nutzte dabei ein Schlupfloch im Gesellschaftsrecht Panamas, wonach Begünstigte von Stiftungen ohne deren Wissen eingesetzt werden dürfen.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai