"Panama Papers" - Modigliani-Bild in Genf beschlagnahmt

"Panama Papers" - Modigliani-Bild in Genf beschlagnahmt

Der Zugriff auf das Werk erfolgte in einem Zollfreilager im Rahmen von Ermittlungen zu den Panama Papers.

Genf. Die Genfer Staatsanwaltschaft hat am Freitag ein Werk von Modigliani in den Zollfreilagern der Rhonestadt beschlagnahmt. Der Zugriff erfolgte im Rahmen von Ermittlungen zu den Panama Papers.

Mit dem Verfahren sollen Überprüfungen zum Gemälde vorgenommen werden, wie die Genfer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Le Temps". Wegen des laufenden Verfahrens machte die Genfer Justiz keine weiteren Angaben.

Nach Angaben mehrerer Medien handelt es sich beim beschlagnahmten Gemälde um das Bild "L'Homme assis appuyé sur une canne", einem Porträt eines sitzenden Mannes mit Stock. Um dieses Werk tobt ein Rechtsstreit, weil es im Zweiten Weltkrieg von den Nazis geraubt worden sein soll.

Die Genfer Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche bekanntgegeben, nach den Enthüllungen im Zuge der Panama Papers mehrere Verfahren eröffnet zu haben. Durch die Auswertung der Daten der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca hatte ein weltweites Journalisten-Netzwerk die Namen mehrerer Genfer Anwaltskanzleien und Banken genannt, die bei der Gründung von Offshore-Firmen beteiligt gewesen sein sollen.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Brüssel/Luxemburg (APA) - Im Ringen um den künftigen EU-Finanzrahmen lässt die Europäische Investitionsbank (EIB) mit innovativen Ideen aufhorchen. "Der Umstieg auf Finanzinstrumente bietet eine große Chance", sagte EIB-Vizepräsident Andrew McDowell im Gespräch mit der APA. "Denn mit den Finanzinstrumenten besitzen wir die Möglichkeit, die knappen öffentlichen Mittel in Europa zu vervielfachen."
 

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EIB-Vize: "Große Chance" für EU-Budget durch Finanzinstrumente