"Panama Papers" - Modigliani-Bild in Genf beschlagnahmt

"Panama Papers" - Modigliani-Bild in Genf beschlagnahmt

Der Zugriff auf das Werk erfolgte in einem Zollfreilager im Rahmen von Ermittlungen zu den Panama Papers.

Genf. Die Genfer Staatsanwaltschaft hat am Freitag ein Werk von Modigliani in den Zollfreilagern der Rhonestadt beschlagnahmt. Der Zugriff erfolgte im Rahmen von Ermittlungen zu den Panama Papers.

Mit dem Verfahren sollen Überprüfungen zum Gemälde vorgenommen werden, wie die Genfer Staatsanwaltschaft am Montag mitteilte. Sie bestätigte damit einen Bericht der Zeitung "Le Temps". Wegen des laufenden Verfahrens machte die Genfer Justiz keine weiteren Angaben.

Nach Angaben mehrerer Medien handelt es sich beim beschlagnahmten Gemälde um das Bild "L'Homme assis appuyé sur une canne", einem Porträt eines sitzenden Mannes mit Stock. Um dieses Werk tobt ein Rechtsstreit, weil es im Zweiten Weltkrieg von den Nazis geraubt worden sein soll.

Die Genfer Staatsanwaltschaft hatte vergangene Woche bekanntgegeben, nach den Enthüllungen im Zuge der Panama Papers mehrere Verfahren eröffnet zu haben. Durch die Auswertung der Daten der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca hatte ein weltweites Journalisten-Netzwerk die Namen mehrerer Genfer Anwaltskanzleien und Banken genannt, die bei der Gründung von Offshore-Firmen beteiligt gewesen sein sollen.

Wien (APA) - Die Medien- und Werbebranche macht mobil gegen die Werbeabgabe. Man möchte die derzeit laufenden Koalitionsgespräche nutzen, eine Abschaffung der ungeliebten Steuer zu erwirken. Am Donnerstag rief man bei einer Pressekonferenz einen "nationalen Schulterschluss" von neun Branchenverbänden aus. "Wir sind eine Bewegung, nicht nur in der Politik gibt es das", so VÖZ-Geschäftsführer Gerald Grünberger.
 

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Werbeagabe - Kommunikationsbrache formiert sich für Abschaffung

Essen (APA/dpa) - Im dem seit Jahren dauernden Machtkampf bei Aldi Nord rückt die Stunde der Entscheidung näher. Das Schleswig-Holsteinische Oberverwaltungsgericht verhandelt heute, Donnerstag, darüber, wie viel Einfluss die Familie des verstorbenen Gründersohns Berthold Albrecht künftig noch bei dem Diskonter haben wird.
 

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Im Familienkrach bei Aldi Nord naht die Stunde der Wahrheit

Caracas/Santa Cruz (APA/Reuters) - Angesichts der schlechten Budgetlage in Venezuela bemüht sich der staatliche Ölkonzern PDVSA um Kredite aus dem Ausland. Es würden Gespräche mit dem russischen Unternehmen Rosneft, der italienischen Eni, der spanischen Repsol und dem norwegischen Konzern Statoil geführt, sagte der PDVSA-Vizepräsident der Gassparte, Cesar Triana, der Nachrichtenagentur Reuters.
 

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Venezuelas staatlicher Ölkonzern PDVSA ringt um Kredite aus Ausland