Panama-Papers - Durchsuchung bei Mossack in Peru

Panama-Papers - Durchsuchung bei Mossack in Peru

Lima - In der peruanischen Hauptstadt Lima ist das örtliche Büro der panamaischen Finanzkanzlei Mossack Fonseca durchsucht worden. Bei der Razzia in der Kanzlei, die im Zentrum der "Panama Papers"-Enthüllungen steht, seien zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt worden, teilte die Steuerbehörde am Montag mit. Sie sollten helfen, Vorwürfe der Steuerhinterziehung gegen Peruaner zu prüfen.

Der Sitz der Kanzlei befindet sich direkt gegenüber der Botschaft Panamas. Zeitungen aus aller Welt hatten vor einer Woche über die dubiosen Finanzpraktiken der Kanzlei berichtet, nachdem eine anonyme Quelle der "Süddeutschen Zeitung" elf Millionen Dokumente von Mossack Fonseca zugespielt hatte.

Demnach nutzten offenbar Spitzenpolitiker, Sportstars und andere Prominente die Kanzlei, um Steuern zu umgehen. Zudem soll die Kanzlei auch Personen mit Kontakten zur organisierten Kriminalität und aus sanktionierten Staaten zu ihren Kunden gezählt haben.

In Peru stehen auch zwei Spender des Wahlkampfs von Keiko Fujimori auf der Liste. Die Tochter des umstrittenen Ex-Präsidenten Alberto Fujimori hatte am Sonntag die erste Runde der Präsidentenwahl gewonnen.

Wien (APA) - Die Chefs der heimischen Luxushotels rechnen heuer im Winter mit besseren Geschäften als im Vorjahr. Fast die Hälfte (45 Prozent) erwartet in der Saison 2017/18, die Anfang November startete, mehr Nächtigungen - 2016/17 war nur ein gutes Drittel (34,5 Prozent) so zuversichtlich. Einen Rückgang befürchten gut 10 Prozent - vor einem Jahr waren es noch 29 Prozent, geht aus einer ÖHV-Umfrage hervor.
 

Newsticker

Spitzenhoteliers gehen optimistischer in die Wintersaison als 2016/17

Berlin (APA/dpa) - Die Auto- und die Computerindustrie müssen nach Einschätzung von Experten der deutschen Regierung in den nächsten Jahren nicht um eine ausreichende Versorgung mit dem wichtigen Rohstoff Lithium bangen. Das für viele Elektroauto-Batterien oder Smartphone-Akkus unerlässliche Leichtmetall dürfte bis 2025 ohne größere Probleme verfügbar sein.
 

Newsticker

Kein Engpass an E-Rohstoff Lithium bis 2025

Paris (APA/dpa) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat in Großbritannien eine Verbesserung der beruflichen Ausbildung eingemahnt. Obwohl es im Vereinigten Königreich einen starken Aufschwung mit einer rekordhohen Beschäftigung gebe, bleibe die Produktivität der britischen Arbeitnehmer nach wie vor schwach.
 

Newsticker

OECD warnt vor Verschärfung des Fachkräftemangels in UK