Panama Papers: GPA: Nicht moralisieren, sondern handeln

Panama Papers: GPA: Nicht moralisieren, sondern handeln

Wirtschaftsexperte fordert nun ernsthaften Weg zur Steuergerechtigkeit. Caritas-Päsident Landau: Das Geld fehlt für Schulen und Spitäler.

Wien/Panama-Stadt. Dass manche ob der Flucht von Politikern, Wirtschaftsbossen und Promis in Steueroasen nun überrascht tun, überrascht die Gewerkschaften. "Statt moralische Betroffenheit zu mimen, sollten die politischen Akteure all ihre Energie daran setzen, dass endlich wirksame Maßnahmen gegen das Verschieben von Vermögenswerten an der Gesellschaft vorbei ergriffen werden", so GPA-Chefin Dwora Stein am Dienstag.

Und auch der Wirtschaftsexperte Wilfried Stadler sieht die Zeit reif. "Wir waren noch nie so ernsthaft auf dem Weg zu mehr weltweiter Steuergerechtigkeit wie jetzt", sagte er der "Kathpress". Stadler ist Mitherausgeber der "Furche" und Honorarprofessor für Wirtschaftspolitik an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Caritas-Präsident Michael Landau ortet in der Steuerhinterziehung durch Briefkastenfirmen indirekt einen Raub an öffentlichen Leistungen. "Die Zinsen der 5.800 Milliarden Euro, die Expertenschätzungen zufolge in Offshore-Firmen gebunkert sein sollen, hätten anderenfalls für den Bau von Schulen, Krankenhäusern oder Infrastruktur investiert werden können", erinnerte Landau auf seinem Facebook-Kanal.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte