Panama-Papers - Beweissicherung bei Mossack Fonseca schwierig

Panama-Papers - Beweissicherung bei Mossack Fonseca schwierig

Panama-Stadt - Die Beweissicherung in der durch die "Panama Papers" belasteten Kanzlei Mossack Fonseca gestaltet sich schwierig. Es seien komplexe Ermittlungen, weil das Unternehmen über 100 Server verfüge, sagte Staatsanwalt Javier Caraballo am Mittwoch. Zuvor hatten die Ermittler 27 Stunden lang die Geschäftsräume von Mossack Fonseca in Panama-Stadt durchsucht.

"Wir haben uns darauf konzentriert, Datenmaterial sicherzustellen, das Aufschluss über die Funktionsweise des Unternehmens gibt", sagte Caraballo. Nach einjähriger gemeinsamer Recherche hatten vor kurzem Dutzende Medien weltweit über gut 200.000 Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen geparkt haben sollen. Die Unternehmen wurden nach den Berichten zum Teil von Mossack Fonseca gegründet. Die panamaische Kanzlei bestreitet, in illegale Geschäfte verwickelt zu sein.

"In Panama stellt Steuerhinterziehung kein Verbrechen im strafrechtlichen Sinne dar", sagte Generalstaatsanwältin Kenia Porcell. "Wir prüfen jetzt die mögliche Verwicklung der Firma in irgendeine Art von Vergehen."

Berlin/München (APA/Reuters) - Die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Wirtschaft hat sich im September leicht eingetrübt. Der Geschäftsklima-Index fiel von 103,9 auf 103,7 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Montag zu seiner monatlichen Umfrage unter rund 9.000 Managern mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 103,2 Zähler gerechnet.
 

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Ifo-Index sank im September - "Wirtschaft zeigt sich stabil"

Mailand (APA) - Die italienische Modegruppe Versace steht laut italienischen Medien vor dem Verkauf. Bereits am Dienstag könnte Firmenchefin Donatella Versace den Verkauf des Mailänder Konzerns an eine US-Gruppe ankündigen. Michael Kors oder Tiffany gelten als mögliche Kandidaten für die Übernahme, berichtete die Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera" am Montag.
 

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Versace soll laut Medien an US-Gruppe verkauft werden

Toronto/Washington (APA/Reuters) - Milliardenfusion in der Goldminen-Branche: Das kanadische Unternehmen Barrick Gold übernimmt den in Afrika tätigen Konzern Randgold Resources, wie beide Unternehmen am Montag mitteilten. Der neue Konzern werde einen Marktwert von 18,3 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) haben, erklärte Randgold. Das Management werde seinen Aktionären die Annahme des Angebots empfehlen.
 

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Kanadischer Bergbaukonzern Barrick Gold schluckt Rivalen Randgold