Panama-Leaks - Credit Suisse: Helfen nicht bei Steuerhinterziehung

Panama-Leaks - Credit Suisse: Helfen nicht bei Steuerhinterziehung

Hongkong/Zürich - Nach den Enthüllungen zu Briefkastenfirmen in Panama hat Credit Suisse Vorwürfe zurückgewiesen, dass sie Kunden mit solchen Vehikeln aktiv bei der Steuerhinterziehung hilft. Die Schweizer Großbank sei nur auf gesetzeskonforme Vermögen aus, sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Dienstag.

"Als Unternehmen, als Bank fördern wir den Einsatz von Strukturen nur, wenn ein legitimer wirtschaftlicher Zweck vorliegt", so Thiam.

Die elf Millionen Dokumente aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama, die der "Süddeutschen Zeitung" zugespielt worden waren, riefen weltweit Justiz und Politik auf den Plan. Den Dokumenten zufolge half auch die Credit Suisse, Finanzvehikel aufzusetzen, die es den Steuerbehörden erschweren, Geldflüsse nachzuverfolgen.

Thiam räumte ein, dass Credit Suisse Finanzkonstrukte einsetze, aber nur bei reichen Kunden mit Vermögenswerten in mehreren Rechtsräumen. Die Bank helfe nicht bei Steuerhinterziehung und bestehe darauf, die wirtschaftlich berechtigten Personen hinter den Vehikeln zu kennen.

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