Panama-Leaks - Credit Suisse: Helfen nicht bei Steuerhinterziehung

Panama-Leaks - Credit Suisse: Helfen nicht bei Steuerhinterziehung

Hongkong/Zürich - Nach den Enthüllungen zu Briefkastenfirmen in Panama hat Credit Suisse Vorwürfe zurückgewiesen, dass sie Kunden mit solchen Vehikeln aktiv bei der Steuerhinterziehung hilft. Die Schweizer Großbank sei nur auf gesetzeskonforme Vermögen aus, sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Dienstag.

"Als Unternehmen, als Bank fördern wir den Einsatz von Strukturen nur, wenn ein legitimer wirtschaftlicher Zweck vorliegt", so Thiam.

Die elf Millionen Dokumente aus der Anwaltskanzlei Mossack Fonseca in Panama, die der "Süddeutschen Zeitung" zugespielt worden waren, riefen weltweit Justiz und Politik auf den Plan. Den Dokumenten zufolge half auch die Credit Suisse, Finanzvehikel aufzusetzen, die es den Steuerbehörden erschweren, Geldflüsse nachzuverfolgen.

Thiam räumte ein, dass Credit Suisse Finanzkonstrukte einsetze, aber nur bei reichen Kunden mit Vermögenswerten in mehreren Rechtsräumen. Die Bank helfe nicht bei Steuerhinterziehung und bestehe darauf, die wirtschaftlich berechtigten Personen hinter den Vehikeln zu kennen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

Newsticker

CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

Newsticker

Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

Newsticker

Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach