Panama geht gegen Geldwäsche vor

Panama-Stadt - Kampf gegen Geldwäsche heißt es nun in der Steueroase Panama. Präsident Juan Carlos Varela unterzeichnete am Montag ein Gesetz, das die Kontrolle der Finanztransaktionen verbessern soll. Künftig werden auch Anwälte und Notare, Pfändhäuser und Wechselstuben, Edelmetallhändler und Immobilienmakler strenger überwacht.

Das mittelamerikanische Land will damit erreichen, von der sogenannten grauen Liste des OECD-Arbeitskreis für Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung gestrichen zu werden. Das neue Gesetz bedeute allerdings nicht, dass Panama sein Bankgeheimnis aufgebe, sagte Finanzminister Dulcidio De La Guardia.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma