Palmers plant für 2018 Eröffnung und Revitalisierung von 40 Filialen

Wiener Neudorf (APA) - Der Wäschekonzern Palmers hat im Geschäftsjahr 2016/17 laut Eigenangaben einen Umsatz von 64 Mio. Euro verbucht - im Jahr davor waren es zwar mit 125 Mio. Euro noch doppelt so viel, aber damals war der Bereich P2 Kosmetik noch nicht verkauft, der 2013/14 noch 51,5 Mio. Euro eingespielt hatte. 2016 war geprägt von Expansionsvorbereitungen und Restrukturierungsmaßnahmen, wie der Konzern mitteilte.

So sei im Jahr 2016 die Basis für eine Welle an neuen Filialeröffnungen im In- und Ausland gelegt worden, gab das Traditionsunternehmen mit Sitz in Wien am Montag in einer Aussendung bekannt. Bis zu 40 Standorte sollen bis Ende 2018 revitalisiert oder neu geschaffen werden. Unter anderem in prominenten Kaufhäusern wie dem Palladium in Prag oder dem KaDeWe in Berlin.

Der Vorsteuergewinn (EGT) belief sich im abgelaufenen Fiskaljahr (per 31. Jänner 2017) auf 555.000 Euro, nach einem Verlust von 411.000 Euro im Jahr davor. Die Eigenkapitalquote lag zuletzt bei über 17 Prozent, nach 15,5 Prozent in der Vergleichsperiode. Der Bilanzgewinn erhöhte sich von 1,9 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro, wie ein Unternehmenssprecher auf APA-Anfrage sagte.

Das Brüdertrio Marc, Tino und Luca Wieser sowie eine Investorengruppe um Gernot Friedhuber hatten die Palmers Textil AG Ende 2015 zur Gänze übernommen. So war der Konzern wieder in österreichische Hand gelangt. Zuvor waren Investmentfonds wie der deutsche Fonds Quadriga Eigentümer von Palmers.

Nach der Übernahme wurde neben der Expansionsstrategie an neuen Kollektionen gearbeitet. Es wurden zudem ein neuer Online-Shop und eine neue Social-Media-Strategie geschaffen. "Wir wollen Palmers zu einer internationalen Fashion-Brand entwickeln und wir sind auf dem besten Weg dorthin", ist der Vorstandschef von Palmers, Marc Wieser, zuversichtlich.

Palmers ist an mehr als 282 Standorten, davon 201 in Österreich, vertreten und beschäftigt weltweit 726 Mitarbeiter, davon 413 in Österreich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte