Palmers nach wie vor mit negativem Eigenkapital

Wien (APA) - Der Wäschekonzern Palmers mit Sitz in Wien kämpft weiter mit den Nachwehen der Pleite um die französische Palmers-Tochter Lejaby im Jahr 2011. Palmers hat das Geschäftsjahr 2013/14 per Ende Jänner mit einem negativen Eigenkapital von 3,2 Mio. Euro abgeschlossen, geht aus der am Freitag im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" veröffentlichten Bilanz hervor. Doch das Unternehmen ist am Weg der Besserung.

Gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr 2012/13 wurde das Minus beim Eigenkapital um 10,7 Mio. Euro deutlich reduziert. Aus Sicht der Geschäftsführung liegt trotz des nach wie vor negativen Eigenkapitals keine insolvenzrechtliche Überschuldung vor, heißt es von Palmers. Im Juli 2013 habe man mit neuen Krediten Liquidität bis Ende 2018 gesichert, die Gläubigerbank habe im Zuge der Refinanzierung auf 7,8 Mio. Euro verzichtet.

Die Insolvenz von Lejaby schlug sich bei Palmers im Geschäftsjahr 2011/12 mit 18,1 Mio. Euro zu Buche. Seitdem wird versucht, das negative Eigenkapital wieder auszubügeln. Dass Palmers im vergangenen Geschäftsjahr operativ und unterm Strich Gewinne geschrieben hat, hilft dabei. Unter dem Strich erzielte Palmers 2013/14 einen Jahresüberschuss von 10,6 Mio. Euro, nach einem Verlust von rund 1 Mio. Euro. Dennoch ergab sich wegen eines Verlustvortrages von 64,6 Mio. Euro ein Bilanzverlust von 54 Mio. Euro.

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