Palfinger hebt mehr Umsatz, aber weniger Gewinn

Wien (APA) - Der börsennotierte Kranhersteller Palfinger hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 weniger Gewinn bei steigendem Umsatz erzielt. Das Konzernergebnis liegt mit 32,4 Mio. Euro unter dem Vorjahreszeitraum von 34,3 Mio. Euro. Der Umsatz stieg in den ersten drei Quartalen um 11 Prozent auf 795,1 Mio. Euro, teilte das Unternehmen Freitagfrüh mit.

Der operative Gewinn (Ebit) liegt mit 55,6 Mio. Euro knapp unter dem Vorjahresergebnis von 55,9 Mio. Euro (-0,7 Prozent) - die Ebit-Marge sank auf 7,0 (7,8) Prozent. Das Ebit war zum Ende des dritten Quartals aufgrund der Einmaleffekte aus der Mehrheitsübernahme von Nimet besonders gut, heißt es in der Aussendung.

Der Absatz entwickelt sich unterschiedlich: Während Palfinger seit Juli 2014 in den europäischen Kernmärkten und in Südamerika einen starken Nachfragerückgang verzeichnet, wird in anderen Regionen außerhalb Europas und in der globalen Business Area Marine unverändert großes Wachstumspotenzial gesehen.


"Wir sind mit der Entwicklung des Umsatzes zufrieden, aber wir haben im dritten Quartal bereits die Abschwächung der Wirtschaftskraft einiger Regionen im Ergebnis gespürt", so CEO Herbert Ortner. Ungeachtet aller Turbulenzen soll der langfristige Wachstumskurs fortgesetzt werden und dabei will Palfinger sich auf die Regionen Russland, China und Nordamerika sowie den Marinebereich konzentrieren.


Im Gesamtjahr soll heuer erstmals die Milliarden-Euro-Marke beim Umsatz überschritten werden. Weiters wird erwartet, dass das operative Ergebnis unter dem des Jahres 2013 liegt.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht