Palfinger legt bei Umsatz und Gewinn zu

Wien/Bergheim (APA) - Der börsennotierte Kranhersteller Palfinger hat in den ersten drei Quartalen erneut mehr Umsatz und Gewinn erzielt. "Für das Gesamtjahr sind wir aufgrund des anhaltend kräftigen Auftragseingangs zuversichtlich, neuerlich einen Rekordumsatz und ein Rekordergebnis zu erzielen", erwartet Vorstandschef Herbert Ortner das achte Jahr in Folge Höchstwerte. Auch für 2018 ist das Unternehmen optimistisch.

Der Umsatz kletterte in den ersten drei Quartalen um 9,7 Prozent auf 1,093 Mrd. Euro, teilte Palfinger am Freitag per Aussendung mit. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) stieg um 12,6 Prozent auf 147,6 Mio. Euro.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 91,9 Mio. Euro, ein Plus von 6,4 Prozent. Unterm Strich blieben 50,5 Mio. Euro (plus 1,5 Prozent). Das Ergebnis je Aktie betrug 1,34 Euro, im Vorjahreszeitraum waren es 1,33 Euro.

Besonders das Geschäft in Europa, Russland und China laufe gut, auch Zukäufe und Konsolidierungskreisänderungen hätten zur positiven Entwicklung beigetragen. "Auch die Restrukturierung in Nordamerika und im Marinebereich beginnt zu greifen", berichtet Ortner. Sie drücke aber das Ergebnis. Insgesamt lagen die Restrukturierungskosten bei 13,5 Mio. Euro, nach 10,6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.

Im Segment Land stiegen die Erlöse in den ersten drei Quartalen 2017 um 5,5 Prozent auf 908,8 Mio. Euro. "Basis für dieses Wachstum war der Geschäftszuwachs in den Regionen EMEA, GUS und Asien", so das Unternehmen. Im Segment Sea kletterte der Umsatz dank der Akquisition der Harding-Gruppe im Juni 2016 um 36,1 Prozent auf 184,3 Mio. Euro. "Der Anteil des Segments am Konzernumsatz stieg dadurch von 13,6 Prozent auf 16,9 Prozent." Das Geschäftsumfeld in diesem Bereich sei aber aufgrund der angespannten Lage der Öl- und Gasbranche weiterhin sehr schwierig gewesen.

Für das vierte Quartal rechne man mit einer "insgesamt guten, jedoch regional divergenten Geschäftsentwicklung", am Jahresende soll ein neues Rekordergebnis stehen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro