Palfinger im ersten Quartal mit mehr Umsatz und EBIT, weniger Gewinn

Wien/Bergheim (APA) - Der Salzburger Kranhersteller Palfinger AG hat im ersten Quartal 2018 Umsatz und Betriebsergebnis gesteigert, aber wegen höherer Restrukturierungskosten ein geringeres Konzernergebnis erzielt. Der Auftragseingang ist in den ersten drei Monaten neuerlich gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter kletterte von 9.586 im ersten Quartal 2017 auf 10.452 Personen, wie das Unternehmen Montagfrüh mitteilte.

Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 8,9 Prozent auf 394,2 Mio. Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte um 6,2 Prozent auf 33,6 Mio. Euro zu. Das um Restrukturierungskosten bereinigte EBIT stieg um 9,1 Prozent auf 39,9 Mio. Euro. Das Konzernergebnis war jedoch aufgrund höherer Restrukturierungskosten, steigender Minderheitenanteile und niedrigerem Finanzergebnis rückläufig und sank um 7,7 Prozent auf 17,9 Mio. Euro.

Das Ergebnis je Aktie betrug 0,48 Euro nach 0,52 Euro im Vergleichszeitraum. Die EBITn-Marge (des um Restrukturierungskosten bereinigten EBIT - n=normalized) betrug 10,1 Prozent.

"Die Entwicklung der operativen Profitabilität zeigt uns, dass wir auf einem guten Weg sind, unsere Ziele nachhaltig zu erreichen. Aus heutiger Sicht könnte nicht zuletzt aufgrund des starken Auftragseingangs das Gesamtjahr 2018 wieder ein Rekordjahr hinsichtlich Umsatz und operativer Profitabilität werden", kommentiert Finanzvorstand Felix Strohbichler, der gemeinsam mit Vorstand Martin Zehnder das Unternehmen leitet. Am 1. Juni wird der bereits bestellte CEO Andreas Klauser den Vorstandsvorsitz übernehmen.

Im ersten Quartal verzeichnete Palfinger erneut einen Anstieg des Auftragseingangs. Dies lasse eine Fortsetzung der insgesamt guten, jedoch uneinheitlichen Geschäftsentwicklung im weiteren Geschäftsverlauf 2018 erwarten, heißt es im Ausblick. Die Restrukturierungsmaßnahmen in Nordamerika sollten im ersten Halbjahr abgeschlossen sein, im Marinebereich werde die laufende Restrukturierung möglicherweise auch noch im Jahr 2019 das Ergebnis belasten. Das Management rechnet für das Gesamtjahr 2018 mit einem erneuten Rekordjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis. Das Konzernergebnis sollte im laufenden Geschäftsjahr wieder an die Erfolge der Jahre 2015 und 2016 anschließen.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse