Palfinger kauft Harding-Gruppe - Bisher größter Zukauf

Der Salzburger Kranhersteller hebt seinen größten Unternehmenskauf in seiner Firmenhistorie. Mit der norwegischen Harding-Gruppe soll das Geschäft im Marine-Bereich verdoppelt werden.

Bergheim. Der börsennotierte Kranhesteller Palfinger will die norwegische Herkules Harding Holding AS und damit die Harding Gruppe zu 100 Prozent übernehmen. Das wäre der größte Zukauf des österreichischen Unternehmens bisher. Harding ist einer der führenden Anbieter von Rettungsausrüstung und Lifecycle Services für maritime Einrichtungen und Schiffe, teilte Palfinger am Dienstagabend mit.

Verkäufer ist der norwegische Private Equity-Fonds Herkules. Palfinger hofft mit dem Deal seinen Marinebereich um neue Produkte und ein weltweites Servicenetzwerk zu erweitern. Das Signing ist "für die nächsten Wochen" geplant. Auch müssen die zuständigen Behörden noch zustimmen.

Harding hat sein Headquarter in Seimsfoss, Norwegen und ist mit seinem Servicenetzwerk in 16 Ländern vertreten. Harding erzielt rund die Hälfte des Umsatzes mit Lifecycle Services. Mit rund 800 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen im Jahr 2015 einen Umsatz von rund 140 Mio. Euro.

Palfinger würde seinen Marinebereich nahezu verdoppeln und mit dann über 300 Mio. Euro deutlich mehr als 20 Prozent des Konzernumsatzes in diesem Segment machen. "Mit Harding käme Palfinger seinem strategischen Ziel, ein integrierter Marine-Deckausrüster mit weltweiten Servicestandorten zu sein, einen großen Schritt näher", so die Unternehmensaussendung.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro