Palfinger: Analysten erwarten für 2015 deutlich mehr Gewinn

Analysten erwarten für die am Freitag angesetzten Jahresergebnisse von Palfinger einen deutlichen Zuwachs beim Gewinn. Das Mittel der Prognosen von Raiffeisen Centrobank (RCB) und Kepler Cheuvreux für den Nettogewinn des heimischen Kranherstellers im Jahr 2015 liegt bei 62,2 Mio. Euro und damit satte 62 Prozent über dem Betrag von 38,4 Mio. Euro in 2014.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) wird im Konsensus bei 141,3 Mio. Euro und somit 35 Prozent über dem Vorjahreswert von 104,6 Mio. Euro erwartet. Das Betriebsergebnis (EBIT) erwarten die Analysten im Schnitt um 52 Prozent verbessert bei 101,4 Mio. Des Weiteren rechnen sie mit einem 13 Prozent höheren Umsatz bei rund 1,2 Mrd. Euro nach einem Betrag von 1,063 Mrd. Euro im Vorjahr.

Schon die Geschäftsdaten für die ersten neun Monate waren deutlich besser ausgefallen. Damals trugen zum einen starke Absatzzuwächse in Europa, zum anderen eine kräftige Nachfrage in Nordamerika aber auch der starke US-Dollar bei.

Nun könnte eine anhaltenden Erholung in Europa, solides Wachstum in den USA und eine Bodenbildung in den wichtigsten Schwellenländern auch für heuer steigende Umsatz- und Gewinnzahlen bescheren, schreiben die Analysten von Kepler Cheuvreux.

Zuletzt hatte der Salzburger Konzern den spanischen Händler MYCSA erworben, einen der erfolgreichsten Partner vor Ort, und nimmt gegen Ende des ersten Quartals 2016 selbst die operative Tätigkeit auf. Die neu gegründete Palfinger Iberica wird an sechs Standorten rund 80 Mitarbeiter beschäftigten und für Vertrieb sowie Service in Spanien und Portugal zuständig sein.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro