Palfinger-Aktienkurs im Fall - Sany hat 2,5 Prozent der Aktien verkauft

Bergheim (APA) - Die Aktie des Kranherstellers Palfinger hat am Freitagvormittag nach dem Verkauf eines Aktienpakets durch die chinesische Sany deutlich nachgegeben. Gegen 10.30 Uhr notierte die Palfinger-Aktie mit einem Minus von 6,2 Prozent bei 37,80 Euro. Gegen Mittag notierte die Aktie um 4,3 Prozent schwächer.

Marktteilnehmer erklärten das Minus als technische Reaktion auf den Aktienverkauf. Palfingers China-Partner Sany habe über die Bank of America Merrill Lynch als Broker rund 2,5 Prozent seiner Aktien zu 37,00 Euro je Stück verkauft. Nach Bekanntwerden des Verkaufspreis sei der Kurs mit Gewinnmitnahmen in diese Richtung gefallen, hieß es am Markt.

"Wir waren darüber informiert. Das hat keinen strategischen Grund, sondern ist Teil einer Refinanzierung von Sany", sagte ein Palfinger-Sprecher zur APA. Weitere Verkäufe seien aber nicht geplant. "Die restlichen 7,5 Prozent behält Sany", so der Sprecher. "Der Verkauf ändert an der fundamentalen Situation der Palfinger gar nichts", sagte auch der Erste Group-Analyst Daniel Lion.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro