Oxfam: Geförderte afrikanische Firmen nutzen Steueroasen

Washington - Drei Viertel der von der Weltbank geförderten Privatunternehmen südlich der Sahara haben einem Bericht von Oxfam zufolge die Gelder in Steuerparadiese gebracht. Von den 68 Privatunternehmen, die die Weltbank-Tochter International Finance Corporation (IFC) 2015 im südlichen Afrika mit Krediten unterstützt habe, hätten 51 das Geld in Steueroasen, hauptsächlich auf Mauritius, angelegt.

So seien Steuern vermieden worden, die in einer der ärmsten Regionen der Welt "verzweifelt gebraucht würden", erklärte die Steuerexpertin der Organisation, Susana Ruiz, am Montag. Die Weltbank müsse mehr Transparenz sicherstellen, forderte Oxfam.

Derzeit sorgen die Enthüllungen über Briefkastenfirmen in der Steueroase Panama für Aufregung. Demnach nutzten offenbar Spitzenpolitiker, Sportstars und andere Prominente die panamesische Finanzkanzlei Mossack Fonseca, um Steuern zu umgehen.

Zudem soll die Kanzlei auch Personen mit Kontakten zur organisierten Kriminalität und aus sanktionierten Staaten zu ihren Kunden gezählt haben.

Berlin (APA/dpa) - Angesichts des deutschen Aufholbedarfs bei der E-Mobilität empfehlen Experten der Bundesregierung, den Umweltbonus für Elektroautos beizubehalten. Er solle gezahlt werden, bis das Ziel von einer Million E-Autos erreicht sei, sagte der Chef der beratenden Nationalen Plattform Mobilität (NPE), Henning Kagermann, am Mittwoch. Der steigende Marktanteil der Elektromobilität sei "kein Selbstläufer".
 

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Deutschland - Experten für Verlängerung von Umweltbonus für E-Autos

München/Ingolstadt (APA/AFP) - Der in Untersuchungshaft sitzende beurlaubte Audi-Chef Rupert Stadler ist mit seiner Haftbeschwerde in die nächste Instanz gegangen. Wie eine Pressesprecherin der Staatsanwaltschaft München II am Mittwoch sagte, habe Stadler am Montag eine weitere Beschwerde vor dem Oberlandesgericht München eingelegt. Mitte August hatte das Landgericht München seine Haftbeschwerde abgelehnt.
 

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Beurlaubter Audi-Chef Stadler geht in nächste Instanz

Hamburg (APA/AFP) - Der irische Billigflieger Ryanair bietet seinen in Deutschland stationierten Piloten eine Festanstellung sowie die Übernahme von Ausbildungskosten an. "Bis Weihnachten sind alle Piloten, die in Deutschland ihre Basis haben, direkt bei uns angestellt", sagte Ryanair-Manager Peter Bellew der Wochenzeitung "Die Zeit".
 

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Ryanair bietet in Deutschland stationierten Piloten Festanstellung an