Otto soll Trucks ohne Fahrer steuern

Frühere Google-Mitarbeiter haben ein Start-up gegründet, das sich mit selbstfahrenden Lastkraftwagen befasst. Die trucks sollen per Sensoren gesteuert werden.

San Francisco. Einst arbeiteten sie bei Google, jetzt entwickeln sie selbstfahrende Lastwagen: Mit ihrem Start-up namens Otto wollen die beiden US-Gründer Anthony Levandowski und Lior Ron Lkw nachrüsten, damit diese quasi "ohne Fahrer" unterwegs sein können, wie sie am Dienstag bekanntgaben. Ihre Vision sei, Transporte auf der Straße "nachhaltiger, produktiver und vor allem sicherer" zu machen.

Das Unternehmen mit bereits rund 40 Angestellten entwickelte demnach ein Set, mit dem Laster mit Sensoren und Software nachgerüstet werden können. Das System sei vor allem für Straßenverhältnisse gedacht, die "leicht vorherzusehen" seien. Den Angaben zufolge wurde die Technik bereits auf einer öffentlichen Straße vorgestellt. Es liefen derzeit Tests mit einer Art Forschungsflotte.

Laster transportierten in den USA jährlich eine Fracht von 14 Milliarden Tonnen, trügen aber auch zu Staus, Umweltverschmutzung und Unfällen bei, erklärten die Otto-Gründer in einem Blogeintrag. Levandowski und Ron arbeiteten zuvor bei Google - an Projekten zum selbstfahrenden Auto und beim Kartendienst Maps.

Das Thema autonomes Fahren ist ein zentrales Zukunftsthema der Automobilbranche. Daimler etwa hatte im Oktober einen autonom fahrenden Lastwagen auf einer öffentlichen Straße in Baden-Württemberg getestet, der von einem Computersystem namens Highway Pilot gesteuert wird. Den Verkehr muss aber immer noch der Fahrer überprüfen, der auch jederzeit ans Steuer greifen kann.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro