Otto-Tochter Hermes sieht noch Luft nach oben

Hamburg - Der deutsche Logistik-Dienstleister Hermes hat seine Geschäfte im vergangenen Jahr deutlich ausgeweitet. Der Umsatz wuchs um sieben Prozent auf 2,23 Mrd. Euro, teilte das Tochterunternehmen der Otto Group am Montag in Hamburg mit. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um 656 auf 12.470, davon 9.000 in Deutschland.

Im laufenden Jahr werde Hermes die internationale Ausrichtung vor allem in Richtung Asien und Nordamerika fortsetzen und die geschäftlichen Möglichkeiten der Digitalisierung nutzen. In Europa bewegte Hermes 530 Mio. Sendungen. In den Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Österreich, Italien und Russland lag das Wachstum bei sieben Prozent.

"Wir haben 2015 viel vor", sagte Hanjo Schneider, Vorstand der Otto Group und Aufsichtsrat von Hermes. Dazu gehörten die Einführung neuer Dienste im Paketbereich, Online-Lösungen für den Einkauf weltweit und der Aufbau von Start-Ups. "Wir investieren massiv insbesondere in Deutschland in unsere logistische und technische Infrastruktur", sagte Schneider. Bis 2019 seien Investitionen von rund 300 Mio. Euro geplant, um verstärkt kleine und mittlere Distanzhändler als Kunden zu gewinnen. Für weitere 90 Mio. Euro entstehe derzeit in Löhne (Nordrhein-Westfalen) ein 100.000 Quadratmeter großes Warenverteilzentrum.

Der E-Commerce-Boom halte nicht nur an, sondern stehe erst am Anfang seiner Entwicklung, sage Schneider. Allerdings bleibe es für die Branche schwierig, faire Preise für die Paketzustellung zu erhalten. "Es fehlt pro Sendung bis zu einem Euro, um auskömmliche Renditen zu erwirtschaften." Im europäischen Paketgeschäft erwirtschaftet Hermes rund 70 Prozent der Umsätze außerhalb des Mutterkonzerns.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert