Ottakringer plant Rückkauf von bis zu 190.000 Stammaktien

Wien (APA) - Die börsenotierte Ottakringer Getränke AG will bis zu 190.000 Stammaktien der Gesellschaft zurückkaufen. Das entspricht einem Anteil von 7,88 Prozent der Stammaktien bzw. 6,69 Prozent des Grundkapitals. Als Angebotspreis werden 100 Euro je Aktie exklusive Dividende 2017 anvisiert. Das ist gegenüber dem heutigen Schlusskurs von 109 Euro ein Abschlag von 8,25 Prozent.

Die Vorzugsaktien sind nicht Teil des öffentlichen Teilangebotes, teilte die Gesellschaft am Mittwochabend mit.

"Ex Dividende" bedeutet, dass die Aktionäre, die das Angebot annehmen, jedenfalls neben dem Kaufpreis noch die Dividende für 2017 erhalten. Für 2016 betrug sie 2 Euro je Aktie.

Das Rückkaufangebot wird voraussichtlich im Mai veröffentlicht und bis Anfang Juli laufen. Die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 werden noch zuvor, am 30. April, veröffentlicht werden.

"Der Vorstand beabsichtigt, die zurückzuerwerbenden Stammaktien mittelfristig als Transaktionswährung für die weitere Unternehmensexpansion zu verwenden. Damit soll der Streubesitz der Stammaktie und die Liquidität der Stammaktie am Kapitalmarkt erhöht werden", heißt es in der Aussendung. Vorstand und Aufsichtsrat bekennen sich laut Aussendung mit dieser Maßnahme zur Börsenotiz der Stammaktie der Gesellschaft.

Nach Kenntnis des Vorstands plant die Mehrheitsaktionärin Ottakringer Holding AG, das Angebot anzunehmen und damit die genannten Ziele des Managements der Gesellschaft zu unterstützen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen