Oststeirischer Installateur Neuhold insolvent: 41 Jobs verloren

Bad Waltersdorf (APA) - Das oststeirische Installationsunternehmen Neuhold aus Bad Waltersdorf ist insolvent und dürfte geschlossen werden. 41 Dienstnehmer sind betroffen. Sanierungsbemühungen vor der Insolvenz waren gescheitert. Die Überschuldung beträgt mehr als 2,2 Mio. Euro, teilten die Kreditschützer AKV, KSV und Creditreform am Donnerstag mit. Es soll Interessenten für Unternehmensgegenstände geben.

Die "Ing. Peter Christian Neuhold Wärme und Wasser GmbH" wurde 1994 als Einzelunternehmen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld gegründet und beschäftigte sich mit der Installation von Heizungen, Lüftungen und Sanitär. Ursache für die Insolvenz sollen Probleme mit zwei Baustellen in Wien gewesen sein. Aufgrund der Größe der Aufträge in der Bundeshauptstadt habe man auf Subunternehmen und Leasingarbeiter zurückgreifen müssen. Diesen sollen aber erhebliche Montagefehler unterlaufen sein, weshalb die Mängel einen Verlust von etwa 1,4 Mio. Euro einbrachten. Die Haftpflichtversicherung kam dafür nicht auf. Dies und die unter hohen Personalkosten durchgeführte Fehlerbehebung habe zur Zahlungsunfähigkeit geführt.

Die Verbindlichkeiten betragen rund 2,6 Mio. Euro, die Aktiva belaufen sich auf gut 370.000 Euro. Etwa 40 Gläubiger sind von der Insolvenz betroffen. Laut dem Unternehmen soll es zwei Interessenten geben, die Verwertbares aus den Unternehmensbereichen erwerben wollen und möglicherweise einen Teil der Dienstnehmer aufnehmen.

Wien (APA) - Der heimische Markt für Elektro- und Hybridfahrzeuge ist im ersten Halbjahr 2018 deutlich weniger stark gewachsen als in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres. Nachdem die Verkäufe in den ersten sechs Monaten 2017 um rund 70 Prozent gestiegen waren, legten sie im ersten Halbjahr 2018 nur noch um ein Fünftel zu, zeigt eine Auswertung der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY).
 

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Trotz Diesel-Schwäche - Wachstum bei E-Autos verlangsamt sich

Wien/Linz (APA) - Die Einvernahme des Hauptangeklagten Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) im Korruptionsprozess rund um die Buwog-Privatisierung und den Linzer Terminal Tower hat sich heute, Dienstagvormittag, auf Grassers Geldgeschäfte rund um 500.000 Euro konzentriert. Grasser gibt an, er habe das Geld von seiner Schwiegermutter zur Veranlagung bekommen.
 

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Grasser-Prozess - Richterin forscht zu Geldgeschäften Grassers nach

Wolfsburg (APA/dpa) - Der Volkswagen-Konzern hat im ersten Halbjahr erstmals mehr als 5,5 Millionen Fahrzeuge weltweit an seine Kunden ausgeliefert. Das entsprach einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Juni stiegen die Verkaufszahlen um 4,1 Prozent gegenüber dem Einzelmonat 2017 auf insgesamt 958.600 Neuwagen, wie das Unternehmen am Dienstag in Wolfsburg mitteilte.
 

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Bester Halbjahres-Absatz für VW-Konzern in der Unternehmensgeschichte