Osternhase sorgt für deutliches Umsatzplus im Einzelhandel

Wien - Das Ostergeschäft bescherte dem Einzelhandel (ohne Kfz, inklusive Tankstellen) im heurigen März ein deutliches Plus: Die österreichischen Einzelhandelsunternehmen verkauften sowohl nominell als auch preisbereinigt um 3,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat, so die vorläufigen Ergebnisse der Statistik Austria am Mittwoch.

Im ersten Quartal 2016 stiegen die Einzelhandelsumsätze um 1,7 Prozent, die Absätze nahmen um 1,4 Prozent zu. Mengenmäßig kauften die Österreicher um 2,3 Prozent mehr Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren als in der Vorjahresperiode, nominell legte der Umsatz um 3,4 Prozent zu.

Im März 2016 verbuchte der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren gegenüber dem Vorjahresmonat ein deutliches Umsatzplus von 6 Prozent, der Absatz legte um 5,1 Prozent zu. Deutlich geringer fiel das Plus im Einzelhandel mit Nicht-Nahrungsmitteln aus: nominell stieg der Umsatz um 1,9 Prozent, die verkauften Mengen erhöhten sich um 1,4 Prozent.

Im Euroraum legte das Absatzvolumen im Einzelhandel laut Eurostat im März 2016, verglichen zum Vorjahresmonat, um 2,1 Prozent zu. In der gesamten EU wurde für diesen Zeitraum ein Anstieg des Absatzvolumens im Einzelhandel um 2,4 Prozent verbucht.

Unter den 28 EU-Staaten wurden die höchsten Zuwächse des Einzelhandelsvolumens insgesamt in Rumänien (plus 18,4 Prozent) und Luxemburg (plus 14,8 Prozent) verzeichnet. Die stärksten Rückgänge wurden in Dänemark (minus 4,9 Prozent) und Belgien (minus 2,2 Prozent) registriert.

Für Österreich wird in der Eurostat-Statistik im März ein Zuwachs von 0,5 Prozent ausgewiesen. Laut Angaben der Statistik Austria sind die Eurostat-Werte kalender- und saisonbereinigt, also ohne Ostereffekt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro