Osram-Lampensparte heißt künftig Ledvance

Der deutsche Leuchtmittelhersteller Osram hat seinem vor der Abspaltung stehenden klassischen Lampengeschäft einen neuen Namen verpasst: Ledvance wird die Sparte heißen, die Vorstandschef Olaf Berlien möglichst bald für einige hundert Millionen Euro verkaufen will.

Der aus den Wörtern LED und Advance (Englisch für "Fortschritt") gebildete "Name spiegelt sowohl den LED-Trend im Lichtmarkt als auch die daraus resultierenden Chancen wider", teilte e Berlien am Freitag einer Mitteilung zufolge.

Das Geschäft mit Neonröhren, Halogen- und LED-Lampen, wie sie in Baumärkten oder im Fachhandel verkauft werden, steuert noch über ein Drittel zum Osram-Konzernumsatz bei, stagniert aber und schrieb 2015 wegen des Personalabbaus rote Zahlen. Für die Sparte, die bis Juli unter dem neuen Namen rechtlich selbstständig sein soll, gibt es früheren Angaben zufolge mehrere Kaufinteressenten aus Asien. Den Markennamen Osram soll Ledvance für seine Produkte behalten können.

Die Lampensparte beschäftigt in Augsburg, Berlin, Eichstätt und anderen deutschen Standorten noch 2.500 Mitarbeiter und im Ausland 7.500 Menschen. Spartenchef Jes Munk Hansen sagte, Wachstumschancen sehe er vor allem bei einfachen Standardleuchten. Der verkleinerte Osram-Konzern will sein Geld künftig vor allem mit LED-Chips sowie Autolicht verdienen und plant dafür Milliardeninvestitionen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"