Osram eröffnete neues LED-Werk in Malaysia

München (APA/dpa) - Der deutsche Beleuchtungshersteller Osram weitet seine Produktion von LED-Chips stark aus. Das Unternehmen eröffnete am Donnerstag nach eineinhalbjähriger Bauzeit eine neue LED-Fabrik in Malaysia mit 1.500 Mitarbeitern. In dem 370 Mio. Euro teuren Werk würden LED-Chips für den Massenmarkt produziert, etwa für Straßen- und Fassadenbeleuchtung, Innenbeleuchtung oder Reklametafeln, teilte Osram mit.

Osram geht davon aus, dass im kommenden Jahr weltweit für diese sogenannte Allgemeinbeleuchtung LED im Wert von 6 Mrd. Euro verkauft werden. Bis 2020 könnte der Markt um jährlich sieben Prozent wachsen. Osram-Chef Olaf Berlien hat bereits zwei Erweiterungsphasen des neuen Werks eingeplant, so dass dort in Zukunft bis zu 6.000 Menschen arbeiten könnten.

Das deutsche Werk für hochwertige LED-Chips in Regensburg soll unter der Expansion in Südostasien nicht leiden, auch in der Oberpfalz will Osram bis zu 1.000 neue Mitarbeiter anheuern.

Nicht so gut läuft hingegen das traditionelle Geschäft mit Leuchten etwa für Bürogebäude und Fabriken: Vorstandschef Berlien hatte vor zwei Wochen angekündigt, für diesen Bereich alle Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne