Osram eröffnete neues LED-Werk in Malaysia

München (APA/dpa) - Der deutsche Beleuchtungshersteller Osram weitet seine Produktion von LED-Chips stark aus. Das Unternehmen eröffnete am Donnerstag nach eineinhalbjähriger Bauzeit eine neue LED-Fabrik in Malaysia mit 1.500 Mitarbeitern. In dem 370 Mio. Euro teuren Werk würden LED-Chips für den Massenmarkt produziert, etwa für Straßen- und Fassadenbeleuchtung, Innenbeleuchtung oder Reklametafeln, teilte Osram mit.

Osram geht davon aus, dass im kommenden Jahr weltweit für diese sogenannte Allgemeinbeleuchtung LED im Wert von 6 Mrd. Euro verkauft werden. Bis 2020 könnte der Markt um jährlich sieben Prozent wachsen. Osram-Chef Olaf Berlien hat bereits zwei Erweiterungsphasen des neuen Werks eingeplant, so dass dort in Zukunft bis zu 6.000 Menschen arbeiten könnten.

Das deutsche Werk für hochwertige LED-Chips in Regensburg soll unter der Expansion in Südostasien nicht leiden, auch in der Oberpfalz will Osram bis zu 1.000 neue Mitarbeiter anheuern.

Nicht so gut läuft hingegen das traditionelle Geschäft mit Leuchten etwa für Bürogebäude und Fabriken: Vorstandschef Berlien hatte vor zwei Wochen angekündigt, für diesen Bereich alle Optionen einschließlich eines Verkaufs zu prüfen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen