Der ORF fährt weitere drei Jahre mit der Formel 1 im Kreis

Der ORF wird die Formel 1 auch in den kommenden Jahren zeigen. Der öffentlich-rechtliche Sender und die Formula One Group von Bernie Ecclestone haben sich nach APA-Informationen vertraglich darauf geeinigt, dass der ORF die Königsklasse des Motorsports auch in den Jahren 2017, 2018 und 2019 überträgt - zu einem substanziell niedrigeren Preis.

Der ORF hatte lange um eine Entscheidung gerungen. Der Sender hält die Rechte an der Formel 1 noch bis Ende 2016 und zahlte zuletzt pro Jahr deutlich über 15 Millionen Euro - Geld, das manche im ORF lieber für österreichische Produktionen ausgegeben hätten. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz informierte im ORF-Stiftungsrat zuletzt darüber, dass eine Verlängerung der Rechte grundsätzlich interessant sei, weil es sich um eines der "meistgenutzten Programme" des ORF handle, allerdings nur "unter bestimmten Voraussetzungen". Gemeint war damit vor allem ein besserer Preis.

Auch der deutsche Privatsender RTL hatte der Formel 1 die Übertragungsrechte erst kürzlich zu deutlich günstigeren Konditionen abgetrotzt. Beim ORF dürften es nun unter 10 Millionen Euro pro Jahr werden, wie Medienbeobachter spekulieren. Damit kann der Sender weiter die Formel 1 übertragen und hat zugleich frei werdende Finanzmittel für neue Österreich-Formate wie das eben gestartete Frühstücksfernsehen "Guten Morgen Österreich" zur Verfügung.

ORF-Chef Wrabetz bestätigte am Freitag auf APA-Anfrage die Verlängerung der Formel 1-Rechte, zu Vertragsdetails oder Rechtekosten machte er aber keinerlei Aussagen. "Ich freue mich, dass wir dieses nach wie vor beliebte Genre, weiter in der gewohnten Qualität bei uns im Programm haben", sagte der ORF-Chef. "Der Preis für die Rechte bewegt sich im Rahmen unserer vertretbaren Vorstellungen, und es gab seitens der Formel 1 auch Verständnis für die veränderten Rahmenbedingungen." Wrabetz gratulierte zudem ORF-Sportchef Hans Peter Trost für die "gut geführten Verhandlungen"mit dem Vertragspartner Formel 1.

New York (APA/Reuters) - Das einstige Börsen-Schwergewicht General Electric (GE) verliert nach mehr als 110 Jahren seinen prestigeträchtigen Platz im US-Leitindex Dow Jones. Am 26. Juni wird der Siemens-Rivale im Kreis der 30 wichtigsten Industrieunternehmen der USA von der Drogeriekette Walgreens Boots Alliance ersetzt, wie der Indexanbieter S&P Dow Jones Indices in der Nacht zum Mittwoch mitteilte.
 

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Nach 110 Jahren - GE muss Abschied aus dem Dow-Jones-Index nehmen

New York (APA/Reuters) - Die zunehmende Konkurrenz sowohl von Edelcafes als auch Fast-Food-Ketten macht Starbucks zu schaffen. Die Leistung sei zuletzt "nicht akzeptabel" gewesen, teilte Konzernchef Kevin Johnson am Mittwoch mit. Im kommenden Geschäftsjahr würden deshalb rund 150 Niederlassungen in den USA dichtgemacht.
 

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Starbucks schließt 150 Niederlassungen in den USA

Wien (APA) - Der ÖGB will "mit allen uns zur Verfügung stehenden legalen Mitteln gegen den 12-Stunden-Tag und die 60-Stunden-Woche" vorgehen und "ab sofort" Betriebsräte-Konferenzen und Betriebsversammlungen in allen Bundesländern abhalten. Für den 30. Juni kündigt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian eine Demonstration in Wien gegen die Regierungspläne an.
 

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Arbeitszeit - ÖGB kündigt Betriebsversammlungen und Demo an