Oracle will Amazon mit breiterem Cloud-Angebot angreifen

New York - Oracle will im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft Amazon das Wasser abgraben. "Wir sind darauf vorbereitet, mit Amazon preislich zu konkurrieren", sagte Oracle-Gründer Larry Ellison am Montagabend.

Künftig werde der SAP-Rivale mehr Speicherplatz für die Auslagerung von Daten und Computer-Diensten ins Internet zur Verfügung stellen. Ziel sei es, dass Kunden ihre Anwendungen komplett über die Oracle-Cloud betreiben könnten. Laut Ellison, der im vergangenen Jahr den Chefposten bei Oracle abgab, soll das Angebot bei nur einem Zehntel des Amazon-Preises liegen.

Weil immer mehr Computernutzer ständig online sind, wollen sich die Kalifornier neben dem traditionellen Geschäft mit der Entwicklung und dem Verkauf von Software an Firmenkunden stärker auf Cloud-Dienste konzentrieren. Allerdings hinkt Oracle hier noch der Konkurrenz hinterher. Während Amazon und Microsoft bereits auf einen Cloud-Umsatz von jeweils 6,3 Mrd. Dollar (5,55 Mrd. Euro) im Jahr kommen, sind es bei Oracle basierend auf den jüngsten Quartalszahlen nur etwa 2,3 Mrd. Dollar.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden