Optikerkette Fielmann setzt Expansion "mit Augenmaß" fort

Mehr Absatz, mehr Umsatz, mehr Gewinn: Das Fazit des Jahres 2014 lässt sich bei der deutschen Optikerkette Fielmann auch nach dem 1. Quartal 2015 ziehen. Von Jänner bis März verkaufte Fielmann 1,87 Millionen Brillen (Vorjahresquartal: 1,85 Mio.) und steigerte die Konzernerlöse um 3,5 Prozent auf 317,1 Mio. Euro. Der Gewinn erhöhte sich um 4,7 Prozent auf 44,5 Mio. Euro.

"Es gibt Positives zu berichten. Wir haben zum zehnten Mal in Folge das beste Unternehmensergebnis erzielt", sagte Fielmann am Dienstag in Hamburg. Der Gewinn legte 2014 um 14,6 Prozent auf 162,8 Mio. Euro zu. Davon sollen die Aktionäre mit einer von 1,45 Euro auf 1,60 Euro steigenden Dividende profitieren.

Die Filialkette sei zuversichtlich, ihre Marktposition weiter auszubauen, kündigte der 75 Jahre alte Firmenchef an. Er will weitere Geschäfte vor allem in West- und Süddeutschland eröffnen. Das Wachstum erfolge "mit Augenmaß", erläuterte Fielmann.

Zehn Standorte kamen 2014 neu hinzu; 687 sind es in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in angrenzenden Ländern. Erstmals sollen nun in Südtirol - Bozen, Brixen, Meran - Filialen eröffnet werden. Das deutschsprachige Italien sei ideal, um sich ein Bild von der dortigen Kundschaft zu machen. "Es gibt dort keine große Anhäufung von Optiker-Ketten", ergänzte Finanzvorstand Georg Alexander Zeiss.

Auf den Internet-Brillenvertrieb wird weiterhin verzichtet. Eine Korrektionsbrille, die nicht sauber zentriert sei, mache gesundheitliche Probleme, sagte der Vorstandschef. Auch die Anpassung könne der Internetversand nicht leisten, kritisierte er.

Die Konkurrenz der Internet-Anbieter fürchtet Fielmann nicht. Auch wenn der nach eigenen Angaben führende Online-Optiker in Europa, Mister Spex (Berlin), bereits mit 500 stationären Augenoptikern kooperiert, die den Kundenservice übernehmen. "Wir kämpfen eher um kürzere Wartezeiten in unseren Läden", sagte Fielmann. 2014 verkaufte die Filialkette 7,6 Millionen Brillen und steigerte die Konzernerlöse um sechs Prozent auf 1,23 Mrd. Euro.

Zum Vergleich: Der Umsatz von Mister Spex stieg nach Firmenangaben 2014 um 38 Prozent auf 65 Mio. Euro. Das 2007 gegründete Unternehmen wies demnach erstmals schwarze Zahlen aus.

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma

Die Telekomaufsicht weicht Regelwerk das unter Barack Obama erst beschlossen wurde. Der Rechtsstreit ist damit programmiert, es wird mit Klagen von vielen Interenetkonzernen gerechnet.
 

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US-Behörde kippt Netzneutralität - Rückschlag für Google & Co