Opel widerspricht Bericht über Milliardenverlust 2017

Frankfurt/Rüsselsheim/Paris (APA/Reuters) - Der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer Opel hat einem Zeitungsbericht widersprochen, er habe 2017 mehr als eine Mrd. Euro operativen Verlust eingefahren. "Das sind typische 'Fake News'", sagte ein Firmensprecher am Montag zu einem Vorabbericht des "Handelsblatts". Eine solche Zahl sei innerhalb von Opel/Vauxhall nicht verfügbar.

Die Zeitung hatte unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, Opel müsse für 2017 einen Milliardenverlust verbuchen. Das operative Minus liege bei deutlich über einer Mrd. Euro. Der französische Automobilkonzern PSA wollte sich der Zeitung zufolge vor seiner Bilanzpressekonferenz am 1. März nicht zum Jahresergebnis von Opel äußern.

Opel habe es trotz sieben neuer Modelle im vergangenen Jahr nicht geschafft, sein Verkaufsergebnis in Europa zu verbessern, so die Zeitung weiter. In einem wachsenden Gesamtmarkt sei der Opel-Absatz um rund fünf Prozent gesunken. Besonders stark sei der Einbruch mit minus 14 Prozent beim Kompaktmodell Astra ausgefallen.

Wien (APA) - Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
 

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OMV - Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer

Paris (APA/Reuters) - Die Industriestaatenorganisation OECD blickt angesichts der Handelskonflikte etwas pessimistischer auf die globale Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Prognose wird die Weltwirtschaft heuer und im kommenden Jahr jeweils 3,7 Prozent zulegen, nach 3,6 Prozent im Vorjahr, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte.
 

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OECD senkt wegen Handelskonflikten Prognose für Weltwirtschaft

Brüssel/Ottawa (APA) - Am Freitag wird CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, genau ein Jahr provisorisch in Kraft sein. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zeigte sich mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden. "Die vorläufigen Daten zeigen, dass es viel zum Feiern gibt, sogar in diesem Stadium", so Malmström in einer Aussendung am Donnerstag. Die Partnerschaft mit Kanada sei stärker denn je.
 

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EU-Kommission mit CETA bisher sehr zufrieden