Opel widerspricht Bericht über Milliardenverlust 2017

Frankfurt/Rüsselsheim/Paris (APA/Reuters) - Der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autobauer Opel hat einem Zeitungsbericht widersprochen, er habe 2017 mehr als eine Mrd. Euro operativen Verlust eingefahren. "Das sind typische 'Fake News'", sagte ein Firmensprecher am Montag zu einem Vorabbericht des "Handelsblatts". Eine solche Zahl sei innerhalb von Opel/Vauxhall nicht verfügbar.

Die Zeitung hatte unter Berufung auf Aufsichtsratskreise berichtet, Opel müsse für 2017 einen Milliardenverlust verbuchen. Das operative Minus liege bei deutlich über einer Mrd. Euro. Der französische Automobilkonzern PSA wollte sich der Zeitung zufolge vor seiner Bilanzpressekonferenz am 1. März nicht zum Jahresergebnis von Opel äußern.

Opel habe es trotz sieben neuer Modelle im vergangenen Jahr nicht geschafft, sein Verkaufsergebnis in Europa zu verbessern, so die Zeitung weiter. In einem wachsenden Gesamtmarkt sei der Opel-Absatz um rund fünf Prozent gesunken. Besonders stark sei der Einbruch mit minus 14 Prozent beim Kompaktmodell Astra ausgefallen.

Washington (APA/dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend weiter gesunken und auf den tiefsten Stand seit fast 50 Jahren gefallen. Die Anträge gingen um 8.000 auf 207.000 zurück, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. So niedrig war die Zahl der Erstanträge zuletzt im Dezember 1969.
 

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US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf tiefstem Stand seit 1969

Wien/Linz (APA) - Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) hat im Korruptionsprozess rund um die Privatisierung der Bundeswohnungen und den Linzer Terminal Tower erneut sein Handeln verteidigt. Die Vergabe der Bundeswohnungen sei korrekt, transparent und ein Erfolg für die Republik gewesen. Aber bei der ersten Einvernahme sah Grasser noch eine "katastrophale Optik" durch das Provisionsgeschäft bei der Buwog.
 

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Grasser-Prozess - Grasser verteidigt Vergabe, "Optik katastrophal"

Frankfurt/Wolfsburg (APA/Reuters) - Die Kernmarke Volkswagen des VW-Konzerns soll nach dem Willen von Konzernchef Herbert Diess schon vier bis fünf Jahre früher als bisher geplant eine Rendite von sechs Prozent erreichen. Spätestens 2021 wolle Diess die Marke von sechs statt der bisher bis dahin angestrebten vier Prozent Gewinn vom Umsatz schaffen, berichtete das "Manager Magazin" am Donnerstag ohne Angabe von Quellen.
 

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Magazin: VW-Chef will höhere Rendite bei VW früher erreichen