Opel-Verkauf treibt GM in die roten Zahlen

Detroit (APA/dpa) - Hohe Sonderkosten aus dem Verkauf des Europageschäfts um die deutsche Tochter Opel haben dem größten US-Autobauer General Motors (GM) rote Zahlen im dritten Quartal eingebrockt. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 3,0 Mrd. Dollar (2,6 Mrd. Euro) an, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte GM noch 2,8 Mrd. Dollar verdient.

Der US-Autoriese musste 2,3 Mrd. Dollar an Steuervorteilen aus der Bilanz ausbuchen, die wegen des im August vollzogenen Verkaufs von Opel und Vauxhall an die französische PSA Gruppe nicht mehr beansprucht werden können.

Doch auch der um Sonderkosten bereinigte Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft sank im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 2,5 Mrd. Dollar. GM litt insbesondere unter der schwächeren Autokonjunktur im Heimatmarkt Nordamerika. Der konzernweite Umsatz schrumpfte um 14 Prozent auf 33,6 Mrd. Dollar. "Wir haben solide Resultate geliefert, trotz der plangemäß geringeren Produktion in Nordamerika", sagte GM-Chefin Mary Barra.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro