Opel-Mutter GM setzt auf besseres Europa-Geschäft

Die Opel-Mutter General Motors sieht trotz der Russland-Krise eine Erholung im Europa-Geschäft. Dort sei es im vergangenen Jahr besser gelaufen als intern erwartet, teilte der größte US-Autobauer am Mittwoch mit.

In diesem Jahr rechne der Konzern damit, dass der Marktanteil moderat steige. Zwar werde die Schwäche in Russland wohl anhalten, der Absatz in Europa werde branchenweit aber leicht anziehen. Der Konzern bekräftigte dennoch, in Europa erst 2016 in die Gewinnzone zurückzukehren.

Für das gesamte Geschäft peilen die Amerikaner 2015 einen höheren operativen Gewinn an - vor allem dank des Wachstums in den beiden weltgrößten Automärkten China und USA. GM will seine Investitionsausgaben in diesem Jahr um 20 Prozent auf rund neun Milliarden Dollar hochfahren. Mehr als ein Viertel der Autos, die General Motors 2016 verkaufen will, sollen ein neues oder überarbeitetes Design bekommen. Solche Modelle sollen dann 2019 bereits fast die Hälfte des gesamten Absatzes ausmachen.

Im vergangen Jahr hatte der Autobauer vor allem Probleme mit dem Rückruf von Millionen Autos. Vor allem ein Skandal um einen intern schon länger bekannten Zündschloss-Defekt macht dem Konzern zu schaffen. Im Zusammenhang mit dem Defekt sollen mindestens 45 Menschen ums Leben gekommen sein.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte