Opel legt nach Übernahme den Zukunftsplan fristgerecht vor

Rüsselsheim (APA/dpa) - Der vom französischen PSA-Konzern übernommene Autohersteller Opel verliert auf seinem Sanierungskurs keine Zeit. Der neue Chef Michael Lohscheller will seinen "Zukunftsplan" am kommenden Donnerstag (9. November) in Rüsselsheim vorstellen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Damit wird die beim Vertragsabschluss Anfang August angekündigte Frist von 100 Tagen eingehalten.

An der Veranstaltung soll auch PSA-Konzernchef Carlos Tavares teilnehmen, der dem verlustreichen Unternehmen strenge Renditeziele gesetzt und die mangelhafte Produktivität der Opel-Werke scharf kritisiert hat. In der Zwischenzeit hat Tavares zudem eine neue Elektro-Strategie angekündigt, die auf Plattformen und Plug-In-Hybriden aus der PSA-Entwicklung basiert. Der noch unter dem alten Mutter-Konzern General Motors entwickelte Elektrowagen "Ampera-E" soll dabei keine Rolle spielen.

Erwartet werden auch Aussagen zur Zukunft der rund 38.000 Arbeitsplätze in Europa, von denen zumindest die rund 19.000 in Deutschland bis Ende des kommenden Jahres tarifvertraglich geschützt sind. Experten wie der Leiter des Car-Instituts der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer, rechnen mit dem Abbau tausender Jobs in den Werken wie auch in dem Entwicklungszentrum in Rüsselsheim, das bei einer engeren Zusammenarbeit mit den PSA-Ingenieuren weniger Aufgaben erhalten könnte. Tavares hat allerdings angekündigt, die Rüsselsheimer Ingenieure "zu 110 Prozent" auszulasten.

London (APA/Reuters) - Britische Abgeordnete haben ihre europäischen Kollegen um Mithilfe bei der Aufklärung des Facebook-Datenskandals gebeten. Weil Firmengründer Mark Zuckerberg vor dem EU-Parlament, nicht aber vor dem britischen Parlament aussage, müssten die Europa-Abgeordneten nun die richtigen Fragen stellen, forderte der Vorsitzende des Medien-Ausschusses im britischen Parlament, Damian Collins, am Dienstag.
 

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Britische Abgeordnete wollen von Zuckerberg Antworten

Hamburg (APA/dpa) - Die Unternehmen in Europa stehen nach einer Analyse im Auftrag des Hamburger Finanzdienstleisters EOS der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eher positiv gegenüber. Mehr als zwei Drittel derjenigen Unternehmen, welche die neue Verordnung als relevant einschätzen, profitieren demnach von höherer Datensicherheit in ihrem Forderungsmanagement, heißt es in einer Mitteilung.
 

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EU-Unternehmen bewerten Datenschutz-Verordnung trotz Bedenken positiv

München/Toulouse (APA/Reuters) - Airbus und die EU wollen mit kleinen Änderungen an staatlichen Darlehen für den Flugzeugbauer drohende Sanktionen der USA umgehen. Airbus und die vier EU-Staaten Frankreich, Deutschland, Spanien und Großbritannien, in denen der Konzern produziert, ziehen damit die Konsequenzen aus dem jüngsten Urteil der Welthandelsorganisation (WTO) zur Unterstützung der EU für Airbus.
 

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Airbus und EU-Staaten wollen Sanktionen der USA vermeiden