Opel-Chef pocht weiter auf Zugeständnisse der Mitarbeiter

Rüsselsheim (APA/AFP) - Im Streit um die Sanierung bei Opel pocht Konzernchef Michael Lohscheller weiter auf Zugeständnisse der Mitarbeiter. Sonst gebe es keine Chance, die deutschen Werke wettbewerbsfähig zu machen, sagte Lohscheller den VRM-Zeitungen mit Sitz in Mainz vom Freitag.

"Ich tue mich schwer damit, dass ein Unternehmen in solch einer wirtschaftlichen Schieflage in vielen Bereichen noch übertariflich zahlt", sagte Lohscheller. Lohscheller wehrte sich erneut gegen Vorwürfe, gemachte Zusagen nicht einzuhalten und Tarifbruch zu begehen. Der französische Eigentümer PSA und Opel erfüllten die Tarifverträge.

Opel versucht derzeit unter dem Druck von PSA, seine Kosten massiv zu senken. Am Donnerstag gab es an den drei Produktionsstandorten in Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach Betriebsversammlungen, auf denen die Mitarbeiter über den aktuellen Stand der Verhandlungen über das Sanierungskonzept des Autobauers informiert wurden. In Rüsselsheim und Eisenach stehen möglicherweise mehrere hundert Jobs auf dem Spiel.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte