Opel-Arbeitsdirektor verlässt das Unternehmen

Rüsselsheim (APA/dpa) - Mitten im Übergangsprozess zum neuen Mutterkonzern PSA verlässt der Opel-Arbeitsdirektor Ulrich Schumacher den Autohersteller. Der Aufsichtsrat habe Schumachers Wunsch entsprochen, ihn aus persönlichen Gründen von seinen Aufgaben zu entbinden, teilte das Unternehmen am Dienstag am Stammsitz Rüsselsheim mit. Ein Nachfolger des Geschäftsführers Personal werde so schnell wie möglich benannt.

Opel-Chef Michael Lohscheller sprach dem zum 28. Februar scheidenden Manager Anerkennung für die Neuaufstellung des Personalbereichs aus. PSA-Chef Xavier Chereau erklärte, dass Schumacher eine wichtige Rolle beim "nahtlosen Übergang" von Opel zur Groupe PSA gespielt habe.

PSA hatte den Sanierungsfall Opel im August 2017 übernommen und will das Arbeitsvolumen deutlich zurückfahren. Dazu wurde unter anderem Kurzarbeit eingeführt sowie älteren Mitarbeitern Altersteilzeit und Vorruhestandsregelungen angeboten.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht