Opel zieht sich wegen Absatzkrise aus Russland zurück

Wegen der Absatzkrise in Russland zieht sich der Autobauer Opel mit Jahresende aus dem einstigen Hoffnungsmarkt zurück. Auch Chevrolet werde seine Präsenz in Russland zum Dezember weitestgehend einstellen, teilte die Opel-Mutter General Motors am Mittwoch in Detroit mit. "Wir mussten entschiedene Maßnahmen in Russland ergreifen, um unser Geschäft zu schützen", sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Er betonte aber auch: "Wir bekräftigen unser Ziel, 2016 in Europa wieder profitabel zu sein." GM erwartet durch den Schritt Netto-Sonderbelastungen von bis zu 600 Mio. Dollar (564,2 Mio. Euro), die vorrangig im ersten Quartal anfallen sollen.

Laut einem Vorausbericht des "Handelsblatt" sagte Neumann zur Zeitung: "Wir sind zu der Einschätzung gekommen, dass die Perspektiven für den russischen Markt nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig nicht gut sind."

Die GM-Tochter Opel hatte bereits im September als Reaktion auf die Russland-Sanktionen des Westens die Produktion in dem Werk zurückgefahren. Etwa ein Viertel der knapp 2.000 Beschäftigten dort sollten das Unternehmen gegen Abfertigungen verlassen. Auch andere Autobauer wie VW und Ford kämpfen wegen des rapiden Absatzrückgangs in den Land mit Problemen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach