Opel zieht sich wegen Absatzkrise aus Russland zurück

Wegen der Absatzkrise in Russland zieht sich der Autobauer Opel mit Jahresende aus dem einstigen Hoffnungsmarkt zurück. Auch Chevrolet werde seine Präsenz in Russland zum Dezember weitestgehend einstellen, teilte die Opel-Mutter General Motors am Mittwoch in Detroit mit. "Wir mussten entschiedene Maßnahmen in Russland ergreifen, um unser Geschäft zu schützen", sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann.

Er betonte aber auch: "Wir bekräftigen unser Ziel, 2016 in Europa wieder profitabel zu sein." GM erwartet durch den Schritt Netto-Sonderbelastungen von bis zu 600 Mio. Dollar (564,2 Mio. Euro), die vorrangig im ersten Quartal anfallen sollen.

Laut einem Vorausbericht des "Handelsblatt" sagte Neumann zur Zeitung: "Wir sind zu der Einschätzung gekommen, dass die Perspektiven für den russischen Markt nicht nur kurzfristig, sondern auch mittel- und langfristig nicht gut sind."

Die GM-Tochter Opel hatte bereits im September als Reaktion auf die Russland-Sanktionen des Westens die Produktion in dem Werk zurückgefahren. Etwa ein Viertel der knapp 2.000 Beschäftigten dort sollten das Unternehmen gegen Abfertigungen verlassen. Auch andere Autobauer wie VW und Ford kämpfen wegen des rapiden Absatzrückgangs in den Land mit Problemen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte