OPEC will von USA Beteiligung an Öl-Drosselung

Neu-Delhi (APA/Reuters) - OPEC-Generalsekretär Mohammed Barkindo hat Schieferöl-Produzenten in den USA aufgefordert, sich an der vereinbarten Drosselung der weltweiten Ölförderung zu beteiligen.

"Wir bitten unsere Freunde in den Schieferbecken von Nordamerika dringend, diese gemeinsame Verantwortung mit der ihr gebührenden Ernsthaftigkeit als eine der wichtigen Lehren aus dem aktuellen einmaligen angebotsgesteuerten Zyklus zu übernehmen", sagte Barkindo am Dienstag auf einem Branchenforum in Neu Delhi.

Im kommenden Jahr könnten dem Vertreter der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) zufolge "außerordentliche Maßnahmen" notwendig sein, um ein Marktgleichgewicht auch auf längere Sicht zu erhalten.

Während die OPEC und andere Öl-Staaten wie Russland heuer das Angebot zurückgefahren haben, um den Ölpreis zu stützen, legte die Produktion in den USA um fast zehn Prozent zu. Dies ging vor allem auf Schieferöl-Produzenten zurück. Barkindo sagte, er hoffe, dass neue Produzenten generell die Förderbegrenzung mittragen werden.

Saudi-Arabien hatte vergangene Woche mitgeteilt, keine neuen Turbulenzen am Ölmarkt durch Schieferöl aus den USA zu befürchten. Der Markt habe sich nach der Vereinbarung auf eine Förderbremse gefestigt und könne die zusätzlichen Mengen verkraften, sagte Energieminister Chalid al-Falih.

Die OPEC und elf weitere Staaten wie Russland haben eine Förderbremse beschlossen, die bis März bestehen soll. Damit soll der Ölpreis stabilisiert werden, der Anfang 2016 vor allem wegen eines Überangebots auf dem Weltmarkt auf unter 30 Dollar (rund 25 Euro) je Fass abgestürzt war.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte